Frank Haases "Scherben" überzeugten Jury für neues Mahnmal

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Vereinvvorsitzender Hans-Hermann Stopsack (7.v.r.) und Hemers stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Römer (4.v.r.) zeichneten die Teilnehmer aus.

Der Verein für Hemeraner Zeitgeschichte hatte vor einiger Zeit zu einem Wettbewerb aufgerufen, um ein Denkmal für die ermordeten Mitglieder ehemaliger Hemeraner jüdischer Familien zu schaffen.

Inwzischen hat eine prominent besetzte Fachjury - u.a. mit Dr. Norbert Reichling, Leiter des jüdischen Museums Dorsten - getagt und die eingereichten Entwürfe bewertet. Einstimmig fiel dabei das Jury-Votum für den Siegerentwurf aus. Der stammt von dem Hemeraner Künstler Frank Haase und trägt den Titel „Scherben“. Bei dem im Original rund 7,50 m breite und 2 hohe Kunstwerk handelt es sich um eine Wand aus Corten-Stahl, aus dem scherenschnittartig und detailgetreu die Umrisse der zwölf ermordeten Hemeraner Juden herausgebrochen sind und als Scherben davor auf dem Boden liegen.
Mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurden gleich mehrere Entwürfe von Schülern und Schülerinnen der Klasse 9b an der Gesamtschule unter Leitung von Ingrid Bröffel-Eymann.
Der dritte Preis wurde gleich zweimal vergeben - an die Klasse 10a der Gesamtschule mit ihrem Klassenlehrer Kai Hartmann und an den Hemeraner Steinmetz Peter Steffens.

Realisierung bis Frühjahr 2015


Jetzt suchen die Mitglieder des Vereins für Hemeraner Zeitgeschichte einen geeigneten innenstadtnahen Standort. „Angedacht sind u.a. die Wiese vor dem Hademarebad oder die Grünfläche im Eingangsbereich der Ostenschlahstraße, da sich dort die Sammelstelle für Juden befand“, so der Vorsitzende Hans-Hermann Stopsack, der auf eine Realisierung des Denkmals im Frühjahr 2015 hofft.
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