Strickeulen feierten ihren ersten Geburtstag

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...dann sind die Strickeulen wieder am Werk. Seit genau einem Jahr trifft sich die muntere Damenrunde immer donnerstags um 17 Uhr in der Stadtbücherei Hemer, um gemeinsam ihrem Hobby zu frönen.
 
Eine richtig lustige Truppe: die Strickeulen haben bei ihren wöchentlichen Treffen immer eine Menge Spaß!
Hemer: Stadtbücherei |

„Unsere Namensschildchen, die wir natürlich auch selbst gestrickt haben, brauchen wir eigentlich gar nicht mehr“, verkündete Britta Sorber-Bruns mit einem verschmitzten Lächeln anlässlich des „Jubiläums“.

Es war vor genau einem Jahr, als sich eine kleine Gruppe handarbeitsbegeisterter Frauen erstmals in der Stadtbücherei traf, um dort gemeinsam ihrem Hobby zu frönen. Die „Strickeulen“ waren geboren.
„Die Initiative ging damals vom Büchereiteam aus, das uns die Bibliotheksräume als Treffpunkt einmal pro Woche anbot “, erinnert sich Britta Sorber-Bruns noch genau, „die Resonanz war enorm und erfreulicherweise ist das bis auf den heutigen Tag so geblieben.“ Seitdem duftet es im Obergeschoss immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr nach frischem Kaffee und Tee, mitgebrachte Kekse stehen auf dem Tisch - und natürlich die Utensilien, die für das gemeinsame Hobby gebraucht werden. „Wir organisieren inzwischen alles selbst“, berichtet Britta Sorber-Bruns, „für die Kosten des ,Kaffeeklatsches‘ mit Nadelklappern steht eine kleine Spendendose parat - natürlich ebenfalls eine Eule“.

Von der Strick-Anfängerin bis zum Profi


Entstanden ist eine bunt gemischte Gruppe, deren Teilnehmerinnen zwischen 30 und 70 Jahre alt sind. „Das Schöne bei uns ist, dass wir irgendwie perfekt miteinander harmonieren“, freut sich die Mitorganisatorin, „wir kommen fast alle aus Hemer, haben aber auch drei Damen dabei, die immer extra aus Sümmern anreisen, um dabeizusein.“ Dabei mache es auch überhaupt nicht aus, ob man Strick-Anfängerin sei oder bereits ein echter Profi mit jahrelanger Erfahrung. „Das Wichtigste ist, dass wir untereinander stets Spaß haben“, nennt Britta Sorber-Bruns, einen der Hauptgründe für den Erfolg der Strick-eulen, „und wenn jemand mal nicht weiterkommt, gibt es garantiert irgendjemanden unter uns, der bei dem Problem weiterhelfen kann.“ Außerdem bietet die Bücherei einen weiteren wichtigen Vorteil für die muntere Runde: durch die vorhandene und vor allem ständig aktualisierte Literatur bekommen die Handarbeits-Fans ständig neue Anregungen und Ideen für das nächste Stück.

"Nur eine männliche Strickeule gibt es bisher nicht"


Natürlich freuen sich die Strickeulen auch über neue Gesichter. „Wer Spaß am gemeinsamen Stricken und Häkeln hat, sollte einfach mal donnerstags in die Bücherei kommen und nach uns fragen.“ Aber bitte erst ab der zweiten Juniwoche, denn bis dahin hat die Stadtbücherei geschlossen. „Doch da wir nicht ,ohne‘ können, werden wir uns auch in der Zwischenzeit treffen. Wo, entscheiden wir aber spontan.“
Nur auf eins müssen die Damen auch ein Jahr nach dem Start verzichten: eine männliche Strickeule! „Ab und zu schaut zwar auch mal ein etwas ängstlich schauender Mann bei uns rein“, schmunzelt Britta Sorber-Bruns, „doch das liegt wohl eher daran, dass wir für unser Treffen ausgerechnet den Bereich Technik in der Bücherei ausgesucht haben.“ Da könne man als Mann schon mal erschrocken sein, wenn dort plötzlich ein Dutzend Frauen auftauchen.

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