Stadtwerke sichern weitere 20 Jahre Energie- und Wasserversorgung in Hemer

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(v.l. stehend) Andreas Hesse (Technischer Leiter Stadtwerke Hemer), Christian Schweitzer (technischer Beigeordneter Stadt Hemer), Bernd Bohm (FDP), Hans-Peter Klein (SPD), Sieglinde Göbel (GAH), Martin Gropengießer (CDU); (vorne) Monika Otten (Geschäftsführerin Stadtwerke Hemer), Bürgermeister Michael Heilmann. (Foto: SWH)
Strahlende Gesichter im Wasserwerk Nieringsen – Stadtwerke-Geschäftsführerin Monika Otten und Hemers Bürgermeister Michael Heilmann unterzeichneten am Dienstag die neuen Konzessionsverträge für die Strom-, Gas- und Wassernetze mit einer Laufzeit von 20 Jahren.

Hemer. Anfang dieses Jahres hatten die Ratsmitglieder mit ihrem einstimmigen Votum den Weg für eine weitere Zusammenarbeit geebnet und wohnten dem offiziellen Akt bei.
Mit dieser Entscheidung haben nicht nur viele tausende Hemeraner Bürger Sicherheit, es werden außerdem mehr als 20 Arbeitsplätze auf Dauer bei den Stadtwerken Hemer gesichert. Etwa 200 Kilometer trennen das Felsenmeer von der Bankenmetropole Frankfurt am Main – eine Strecke so lang wie das Wassernetz der Stadtwerke Hemer. Hinzu kommen etwa 130 Kilometer Strom- und 90 Kilometer Gashauptleitungen. Ein weit verzweigtes Leitungsnetz, das stets kontrolliert, gepflegt und gewartet werden will, um die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser für viele tausende Hemeraner Bürger sicherzustellen. Dieser Aufgabe kommen die Stadtwerke Hemer auch für weitere 20 Jahre nach.
Gemäß den frisch unterzeichneten Verträgen übernehmen die Stadtwerke damit weiterhin zusätzlich die Betriebspflicht für das Strom-, Gas- und Wassernetz der allgemeinen Versorgung. Als Inhaber der Konzessionsrechte haben die Stadtwerke die grundsätzliche Erlaubnis, Arbeiten am Leitungsnetz auf öffentlichem Grund umzusetzen. Während die Konzession für das Gas- und Wassernetz das nahezu gesamte Stadtgebiet umfassen, regelt der Stromkonzessionsvertag den Netzbetrieb im Ortsteil Ihmert. Wie bisher übernimmt hier die Stadtwerke-Tochter Energieversorgung Ihmert (EVI) die Rolle des Stromnetzbetreibers. Die Konzession für das Stromnetz im übrigen Teil Hemers hatten die Stadtwerke bereits vor fünf Jahren erworben.
Bürgermeister Michael Heilmann freut sich über die Fortführung der Partnerschaft zwischen Stadt und Stadtwerke: „Die sichere Versorgung mit Energie- und Wasser ist eine elementare Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Mit den Stadtwerken geben wir die Versorgung unserer Stadt in gute Hände eines starken und verantwortungsvollen Partners, der auch durch seinen Sitz in Hemer den Vorteil einer großen Kundennähe für uns als Stadt und für alle Bürger garantiert.“ Die Ratsmitglieder hätten mit ihrem eindeutigen Abstimmungsergebnis die Stadtwerke Hemer klar in ihrem Auftrag bestätigt. Das sieht auch Stadtwerke-Geschäftsführerin Monika Otten so: „Die Vergabe sichert nicht nur die Energie- und Wasserversorgung, sondern gleichzeitig Arbeitsplätze und Aufträge in Hemer und der Region. Unser Team, bestehend aus jungen und erfahrenen Fachleuten, leistet seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit.“
Die Zufriedenheit auf beiden Seiten hat natürlich ihre Berechtigung. Dr. Bernd Schulte, Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Hemer, erklärt: „In den rund zwei Jahren, die das Bieterverfahren und die Vertragsverhandlungen in Anspruch genommen haben, hatte die Stadt Hemer stets einen fairen Dialog mit den Stadtwerken. Im Ergebnis stehen nunmehr ausgeglichene Vertragswerke, die den Interessen beider Seiten Rechnung tragen.“
Damit Strom, Gas und Wasser sicher in den Hemeraner Haushalten ankommen, betreiben die Stadtwerke nicht nur das viele kilometerlange Leitungsnetz. Auch Hochbehälter, Druckerhöhungs- oder Druckregelanlagen sowie zum Beispiel Trafostationen werden von den Stadtwerken als Netzbetreiber betreut und unterhalten. Auf den Hemeraner Sicherheitstagen am 9. und 10. Juni im Sauerlandpark können sich Interessierte die Arbeit der Stadtwerke näher erklären lassen.
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