Fantastische Welten von Cornelia Funke

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Andrea Prislan (Emschertal-Museum), die Dozenten Ulrike Most, Anja Borkenstein, Thorsten Wandt und Torsten Kropp sowie die stellvetretende Museumsleiterin Kirsten Katharina Büttner bei der Vorstellung der Ausstellung. Foto: Angelia Thiele

Von Drachenreitern, Gespenstern und Feen bis zu wilden Hühnern, dem zauberhaften Venedig und den phantasievollen Geschichten aus der „Tintenwelt“ und „Reckless“ führt die neue Ausstellung im Emschertal-Museum.

Cornelia Funke hat klein angefangen. Anno 1958 im eher beschaulichen Dorsten geboren, arbeitete sie zunächst als Diplompädagogin. Heute residiert in Los Angeles und ist eine der erfolgreichsten Autorinnen, die Deutschland zu bieten hat. „Was viele sicherlich nicht wissen ist, dass sie ihre Geschichten auch selbst illustriert“, verrät Kirsten Katharina Büttner, stellvertretende Leiterin des Emschertal-Museums.

400 Exponate


In der Ausstellung „Tintenherz, Wilde Hühner und Gespensterjäger – Die fantastischen Bildwelten von den frühen Kindernbüchern bis Reckless“ sind nun in der Städtischen Galerie und im Schloss Strünkede Arbeiten aus Funkes gesamter Karriere zu sehen. „Insgesamt sind es 400 Exponate“, weiß Büttner. Die Ausstellung war zuvor in Oberhausen zu sehen und kommt jetzt nach Herne.

Nach einem Berufswechsel arbeitete Cornelia Funke als Illustratorin für Bücher, auch Werbezeichnungen für Verlage und Spiele oder die Gestaltung von Zeitungszeiten für Kinder fertigte sie an. „Das hat ihr aber irgendwann nicht mehr gereicht“, so Kirsten Katharina Büttner.

1988 veröffentlichte Funke ihre erste eigene Geschichte „Die große Drachensuche“. Der Durchbruch gelang 2000 mit „Der Herr der Diebe“. Es folgten unter anderem die „Tintenwelt“-Trilogie und nun die märchenhaft-düstere Reihe „Reckless“, deren dritter Band gerade erschienen ist.

Die Spannweite der ausgestellten Arbeiten reichen von Tusche- und Aquarell-Bildern bis zu Graphitzeichnungen und Pastellmalerei. Dabei wird die Entwicklung der Künstlerin aufgezeigt. Von den frühen, farbenfrohen Zeichnungen für die Erstlese-Geschichten bis zu den schwarz-weißen Bildern aktuellerer Bücher, die insbesondere bei den an etwas ältere Leser gerichteten „Reckless“-Abenteuern etwas gruseliger daherkommen.

Eröffnung am Sonntag


Die Ausstellung wird am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr im Schloss Strünkede eröffnet und ist bis zum 25. Mai zu sehen. Begleitend gibt es zahlreiche museumspädagogische Angebote und Führungen. Zu den Museumstagen am 25. April und 17. Mai wird ebenso ein spezielles Programm durchgeführt. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02323/162611.
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