Jedem seinen Gelben Sack!

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Für die Gelben Säcke zuständig: Bernhard Strotmeier. Geschäftsführer der Firma Borchers. (Erler)
Die Gelben Säcke kommen: Ab Anfang Februar werden sie in einem Zeitraum von ein bis zwei Wochen von der Borkener Firma „Borchers Kreislaufwirtschaft“ in Herne verteilt. Jeder Haushalt erhält zwei Rollen à 20 Säcke. Borchers hat die Aufgabe der Gelbe-Sack-Sammlung von Veolia übernommen – ebenso wie das Personal: Fahrer und Lader.
Der Auftrag wurde nach erneuter Ausschreibung von einem der Dualen Systeme Deutschlands erteilt (es gibt mittlerweile zehn davon), das seinen Sitz in Köln hat – ab 1. 1. 2013 für die Dauer von drei Jahren. Beworben hatte sich auch „entsorgung herne“.
Es gibt eine neue Sack-Tourenplanung. Bernhard Strotmeier, Geschäftsführer von Borchers, bittet die Bürger also, ins Straßenverzeichnis des neuen Abfallkalenders zu schauen, der an diesem Wochenende an alle Haushalte verteilt wird. Aus dem Kalender entnehmen Bürger die Abholtermine von Blauer Tonne und Gelbem Sack. Wer keinen Abfallkalender bekommen hat, meldet sich im Kundencenter von „entsorgung herne“: 02323/16 16 70.
Strotmeier verspricht, dass „jeder Haushalt seine Gelben Säcke bekommt“. Klappt das nicht, hält der Abfallkalender zwei Abholkarten für je zehn Säcke bereit, einzulösen in den Rewe-Geschäften Hauptstraße 258 und Siepenstraße 12. Man kann auch die Service-Hotline von Borchers anrufen: 0800/26 72 43 77.
Im Projektgebiet Wertstofftonne (Teile von Horsthausen) müssen die Bewohner ab 1. Januar umdenken: In ihre Behälter dürfen sie nur noch Verpackungen werfen – während der 18-monatigen Projektdauer war es auch möglich, Wertstoffe wie Kochtöpfe, Pfannen, Spielzeug, Spülschüsseln und kleine Elektrogeräte in der Gelben Tonne zu entsorgen.
Der Inhalt der Blauen Tonne wird in Zukunft nach Dortmund zur Firma Drekopf gebracht. „Dort bekommen wir mehr fürs Papier“, freut sich „entsorgung herne“-Chef Bernd Westemeyer, der sich im übrigen wünscht, dass „seine“ Bürger mehr Papier sammeln. „Bisher sind das 60 Kilo pro Person, in vergleichbaren Städten bringt man es auf 70 Kilo.“ Luft nach oben also!
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