Trauer bewältigen auf dem Jakobsweg

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Herten: Bestattungshaus Götza |

Bilder einer Pilgerreise


Die Trauer über den Tod ihrer Mutter bewältigte Judith Zaremba durch Pilgern. Die Erfahrungen die sie auf dem Jakobsweg gemacht hat gibt sie nun weiter, indem sie Pilgerreisen für Trauernde organisiert. Am 21. November zeigt sie im Hertener Bestattungshaus Götza Bilder von einer ihrer letzten Reisen und erzählt von ihren Erlebnissen.

Acht Menschen, zehn Tage und 166 Kilometer bis Santiago de Compostela. Judith Zaremba, Organisatorin dieser Pilgerwanderung, und Martina Taruttis, Trauerbegleiterin, gehen diesen Weg gemeinsam mit den Teilnehmern, die neben ihrem Rucksack alle auch einen schweren Verlust zu tragen haben. Täglich lässt die Gruppe gut 20 Kilometer Wegstrecke hinter sich. Es geht durch die grüne und leicht bergige Landschaft Galiciens. Übernachtet wird in privaten Herbergen, Landhäusern und den klassischen Pilgerrefugien. Gemeinsame Mahlzeiten, Walk & Talk, Rituale des Loslassens und die Erfahrung, was der eigene Körper zu leisten vermag, gehören zu jedem Etappenziel dazu. Losgehen, statt in tiefer Erschütterung zu erstarren – das ist Sinn und Zweck dieser Pilgerreise.
Viele Bilder hat Judith Zaremba von dieser Reise mitgebracht. Am Freitag abend kommt sie ins Bestattungshaus Götza, um diese zu zeigen, zu erzählen, wie es der Gruppe ergangen ist auf dem Jakobsweg und um anderen Menschen Mut zu machen, sich auf den Weg zu machen und die Trauer hinter sich zu lassen.

Text: Karin Bruns

Info:

Freitag, 21. November, 19 Uhr
Bildershow: Pilgern auf dem Jakobsweg für Trauernde
Referentin: Judith Zaremba

Bestattungshaus Götza
Resser Weg 16-18
45699 Herten
Die Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung für Interessenten: T 02366 – 33033
(nicht erforderlich, aber aus Organisationsgründen erbeten)
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