Hertener Klimapreis 2013: Klimaprojekt an der Martinischule gestartet / Bürgermeister Dr. Uli Paetzel zu Gast bei Auftaktveranstaltung "Klimaschutz im offenen Ganztag erleben"

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Herten: Martinischule |

An der Martinischule fiel am Mittwoch der Startschuss für das Schulprojekt "Klimaschutz im offenen Ganztag erleben". Den Auftakt feierten Eltern, Vertreter der Schule, der Stadt Herten, vom NABU, der Hertener Stadtwerke sowie der lokalen Wirtschaft zusammen mit den Kindern des Offenen Ganztags (OGS).

Schüler in Eisbärenkostümen begrüßten die zahlreichen Besucher schon im Eingangsbereich. Einige Grundschüler hatten einen „Klimatanz“ für die Eröffnungsfeier einstudiert. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel gab ganz persönlich den Startschuss für das Umweltprojekt. „Ich finde es toll, dass sich Schule und die Diakonie als Träger des Offenen Ganztags hier gemeinsam auf den Weg machen, um Klimaschutz erlebbar zu gestalten“, erklärte er. Ein Engagement, das auch die Jury des Hertener Klimapreises 2013 überzeugte: Das Konzept wurde mit einem Förderpreis in der Kategorie Kindergärten und Schulen ausgezeichnet.

In verschiedenen Projekten sollen die Grundschüler im kommenden Jahr ein Verständnis für den Klimaschutz entwickeln und erste Einblicke in die Naturwissenschaften erhalten. Die gemeinsamen Erfahrungen werden dann zum Abschluss in einem Buch zusammengefasst. „ Die Kinder sind die Hauptakteure in dem Projekt. Sie sollen in kleinen Gruppen eine Vorstellung von der Beschaffenheit von CO2 und seinem Einfluss auf den Klimawandel bekommen “, betonte die Rektorin Sandra Müller. Was ist CO2, wie entsteht es und wie schädlich ist es tatsächlich? - In jahrgangsübergreifenden Projektgruppen sollen die Schüler Experimente rund um den Klimaschutz durchführen und dadurch mehr über die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge erfahren. Die Jungs und Mädchen sollen selbstständig die Projekte mitplanen. So können sie die Schule als „Nachwuchswissenschaftler“ und Entdecker verlassen.

Als ein Projektpartner lädt unter anderem die BlueSens gas sensor GmbH die Schüler in ihr Werk in Herten ein, um dort präzise Gasmessungen mit modernsten Sensoren durchzuführen. Ein weiterer Kooperationspartner ist der NABU, mit dem die Kinder die Natur hautnah erfahren sollen. „Ausflüge sind in das Projekt integriert und sehr wichtig für das Gesamtkonzept“, erklärte OGS- Projektkoordinatorin Ulrike Prinz während der Eröffnungsfeier. Nachdem sie den Projektverlauf erklärt hatte, durften die Kinder noch den CO2-Gehalt in ihrer Atemluft mit einem BlueSens-Sensor messen. Nebenan konnten die Kids in einem altersgerechten Film mehr über den Klimaschutz erfahren und „Klima-Buttons“ für zu Hause basteln.
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