Ein Herz, viele Motive: Unicef-Ausstellung in Hilden

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Freuen sich über die vielen internationalen Kunstwerke, die Station in Hilden machen: Künstlerin Meral Alma, Unicef-„Motor“ Heribert Klein, Peter Moog von der Commerzbank, Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter Private Kunden der Commerzbank, Künstlerin Razeea Lindner und Ninja Charbonneau von Unicef (v.l.). (Foto: Michael de Clerque)

Eine besondere Ausstellung ist in der Commerzbank an der Mittelstraße 52 zu sehen: Herzen aus Fichtenholz, gestaltet von namhaften Künstlern aus aller Welt. Im Anschluss an die Tour durch Deutschland können die Unikate ersteigert werden, der Erlös kommt dem Kinderhilfswerk Unicef zugute.

Die Künstlerin Meral Alma hat das Unicef-Herz für die Türkei gestaltet – eine Herausforderung, wie sie erzählt: „Meistens arbeitet man nicht mit einem so kleinen Format. Das Herz ist 40 mal 40 Zentimeter groß, und am liebsten möchte man ein ganzes Universum abbilden.“

Alma entschied sich für eine Ballerina, die elegant und leichtfüßig vor einer dicht bevölkerten Kulisse unterwegs ist. „Sie versprüht Farbe in die Welt. Und verkörpert einen Grundsatz von Unicef: etwas bewegen“, erklärt Alma.

Razeea Lindner entwarf das Herz für Mauritius mit der Frage „Water Water Everywhere... Is There A Single Drop Left To Drink?“ (Wasser, überall Wasser... Ist zum Trinken ein einziger Tropfen übrig?) „Wasser ist eine wichtige Ressource, in einigen Ländern nimmt man Tagesmärsche auf sich, um Wasser zu erhalten“, begründet Lindner ihre Wahl. Inspiriert wurde die Künstlerin, die viel mit Worten arbeitet, von einem Zitat des englischen Dichters Samuel T. Coleridge.

Versteigerung zugunsten von Unicef


Die zwei Herzen werden zusammen mit 31 weiteren bis zum 1. September in der Commerzbank ausgestellt. Von der Itterstadt aus gehen sie weiter auf Tour durch Deutschland, machen unter anderem in München, Hamburg und Berlin Station.Anschließend werden sie versteigert, der Erlös fließt zu 100 Prozent in die Arbeit von Unicef.

„Die Herzen werden nicht an Galeristen versteigert, sondern an Unternehmer oder Privatmenschen“, sagt Heribert Klein, Unicef-Motor und Vater der Aktion. Mit ähnlichen Projekten – unter anderem haben Prominente, Ministerpräsidenten und Profi-Fußballer Herzen beziehungsweise Fußbälle für Unicef signiert und gestaltet – kamen bislang rund 670.000 Euro zusammen. Ein Erfolg, von dem er 1998 kaum zu träumen wagte. Damals hatte er im Urlaub in Filzmoos im Salzburger Land den Holzschnitzer Stefan Gappmaier getroffen, der gerade ein rohes Fichtenholzherz bearbeitete. Wenig später ging es auf Reisen zum runden Geburtstag von Sir Peter Ustinov, er signierte das Herz, das anschießend versteigert wurde...

„Ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Unicef-Mitarbeiter, für die Unterstützung durch die Commerzbank und durch die Hildener Bürgermeister über all die Jahre“, sagt Klein. „Heribert Klein, sein Team und die Commerzbank machen es den Hildenern leicht, Gutes zu tun“, lobt Bürgermeisterin Birgit Alkenings ihrerseits. „Herr Klein hat ununterbrochen tolle Ideen, um für Unicef Geld zu sammeln – und Hilden profitiert nicht zuletzt von der großen Unicef-Gala, einem tollen Kulturprojekt.“

Die Unicef-Projekte sind beliebt. Ein schönes Beisspiel sind die zehn Sonderherzen, die ebenfalls Teil der aktuellen Ausstellung sind. Unter anderem haben die Künstlerin Rosemarie Trockel und Udo Lindenberg ein Herz gestaltet. Das Herz für Deutschland steuerte übrigens Günther Uecker bei, der für Unicef noch einmal seine Nagelkunst anwandte.

Ein Teil der Ausstellung ist im Erdgeschoss der Commerzbank zu sehen. Die weiteren Herzen im ersten OG zeigen die Mitarbeiter gerne auf Anfrage. Übrigens: Gebote können schon abgegeben werden...
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