Hilden: Land schickt zusätzlich 17 Flüchtlinge

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Hilden: Albert-Schweitzer-Schule |

Ohne jede Vorankündigung hat die Bezirksregierung Düsseldorf am Sonntag, dem 9. August 2015, um 20.30 Uhr der Stadt Hilden 17 weitere Flüchtlinge zugewiesen. Das teilt die Stadt mit. Gerade einmal eine Stunde blieb den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Johanniter-Unfall-Hilfe, um alles Notwendige für die Ankunft vorzubereiten: Die Aula wurde kurzerhand zum Schlafsaal umfunktioniert, Betten wurden herbeigeschafft und die Johanniter organisierten innerhalb weniger Minuten die erforderliche Erstuntersuchung.

„Dass wir die Asylsuchenden aufnehmen und auch noch angemessen unterbringen konnten, ist allein dem außerordentlichen Einsatz aller Kräfte vor Ort geschuldet“, bedankt sich Sozialdezernent Reinhard Gatzke. „Die Johanniter haben es sogar möglich gemacht, dass alle 17 Personen nach Registrierung und medizinischer Untersuchung noch eine frische, warme Mahlzeit erhalten.“ Harsche Kritik übt er hingegen am Vorgehen des Landes. Dieses sei sowohl für die Helferinnen und Helfer, vor allem aber für die Flüchtlinge schlicht unzumutbar.

Die neu angekommenen Geflüchteten stammen aus Albanien, Algerien, Eritrea, Georgien, Marokko, Mauretanien, Mazedonien und Syrien. Unter ihnen sind drei Kinder, davon ein Säugling. Heute früh sind sie in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt zu den bereits am Donnerstag untergebrachten 132 Flüchtlingen in die Klassenzimmer umgezogen. Insgesamt haben jetzt 149 Menschen in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule übergangsweise eine Unterkunft gefunden.
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