Jusos im Kreis Wesel: Gegen das Vergessen

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Die Jusos im Kreis Wesel wollen an die Bedeutung des 8. Mai erinnern. Der Tag der Befreiung sei jedes Jahr aufs Neue Anlass, an den deutschen Angriffskrieg, sowie das Elend und die Ungerechtigkeit, das von Nazi-Deutschland aus in Europa und die Welt getragen wurde, zu erinnern. Mit dem 8. Mai endete durch die Allierten aus USA, Sowjetunion, Frankreich und Groß-Britannien die Nazi-Herrschaft. Zwischen 1933 und 1945 hatte diese in Deutschland, Europa und der Welt ihre ,,grässlichen" Spuren hinterlassen.

Widerwärtige Verbrechen der Nazis


Die Menschen dürften nicht vergessen, dass die Politik der Nazis von einer Ideologie aus Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus begleitet wurde. In der Folge wurden Familien entzweit und es kam zu massenhaftem Mord an unzähligen Menschen. Der gegen religiöse und ethnische Minderheiten gerichtete Hass habe zu verachtenswerten Gewalttaten geführt. Die systematische Ermordung von Menschen, die nicht in das Weltbild der Nazis passten, in den Konzentrations- und Vernichtungslagern, sei ,,ein Gipfel der Abscheulichkeit” jener Zeit. Dies stelle bis heute das widerwärtigste der Verbrechen gegen die Menschheit dar.

Während der Herrschaft der Nationalsozialisten seien auch Freiheit und Demokratie ausgehöhlt worden. Das Mehrparteiensystem der Weimarer Republik wurde zur Einparteienherrschaft der NSDAP. Die Meinungsfreiheit und der Zugang zu freien Medien wurden abgeschafft oder massiv beschränkt. Oppositionelle wurden verfolgt und oftmals zu Todesstrafen verurteilt.

Erinnern ist Aufgabe der junge Generation


Aus Sicht der Jusos ist es Aufgabe der jungen Generation diese Erinnerungen nicht verblassen zu lassen. Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen dieser Schreckensjahre versterben. Ihre Geschichten und mahnenden Worte seien zukunftsgestaltend und müssten daher weitergegeben werden. Für die Gegenwart hieße das ebenfalls aktiv gegen Hass gegenüber Mitmenschen vorzugehen. Es sei kein Platz für Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit. Man dürfe die Taten der Vergangenheit nicht vergessen.
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