Erinnern

Beiträge zum Thema Erinnern

LK-Gemeinschaft
Vom Urnen- bis zum Familiengrab gibt es Gestaltungsbeispiele auf der Landesgartenschau Kamp-Lintfort. Foto: Gartenbau NRW

Deutsche Friedhofskultur seit Frühjahr als immaterielles Kulturerbe anerkannt
Tag des Friedhofs auf der LaGa

Der „Tag des Friedhofs“ am 19. und 20. September wird in diesem Jahr im Zeichen dieser Auszeichnung stehen. So wird zum Beispiel auf der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort das Team der Friedhofsgärtnerei Freuken im Ausstellungsteil Grabgestaltung und Denkmal, im Zechenpark über die möglichen Bestattungsformen und Grabgestaltungen, aber auch über die Ausbildungsberufe auf dem Friedhof informieren. Viele Infos zur Grabgestaltung Wer sich für die Beisetzung in einem Memoriam Garten interessiert...

  • Kamp-Lintfort
  • 18.09.20
Politik
An Dortmunder Drogentote erinnern Steine im Stadtgarten. Dies wollen dort auch am Dienstag Angehörige, Freunde und Helfer bei einer Trauerfeier.

Dienstag erinnern Familien und Freunde und Helfer im Stadtgarten an die Drogentoten
Aidshilfe fordert Hilfen als Menschenrecht

Dienstag wird ein trauriger Tag. Dann erinnern Familien mit Freunden und Mitarbeiter der Drogenhilfe vor der U-Bahn-Station am Stadtgarten an die Dortmunder, die ihren Drogenkonsum nicht überlebt haben. „Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne Corona“, fordert Jan Sosna. Er ist Leiter der Drogenhilfeeinrichtung kick und seine Kollegen sowie Angehörige und PUR- und JES-Mitarbeiter wollen am internationalen Gedenktag mit Pastor Andreas...

  • Dortmund-City
  • 19.07.20
Politik
Stellvertretend setzen Pfarrer Volker Kuhlemann und Bruder Martin Lütticke ein Zeichen gegen das Vergessen.

Erinnerung an die Deportation von 791 Menschen aus Dortmunder Turnhalle
Stilles Gedenken am Mahnmal Ruhrallee

„Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ ist auf einer Kranzschleife am Mahnmal Ruhrallee zu lesen. Im April vor jetzt 78 Jahren wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger Dortmunds in der Turnhalle des Jahn-Sportvereins versammelt und von dort aus deportiert. Alle 791 Männer, Frauen und Kinder wurden in Konzentrationslagern ermordet. In diesem Jahr konnte es nur ein stilles Gedenken geben, ein kurzes Verweilen am Mahnmal Ruhralle, um Mitgefühl für die Opfer zum Ausdruck zu bringen....

  • Dortmund-City
  • 05.05.20
Politik
Schüler der Geschwister-Scholl-Schule stellten Zeitzeugen vor und erinnerten an den Schrecken des Krieges.
2 Bilder

Rückblick auf die Moerser Befreiung zum Ende des zweiten Weltkrieges
Gedenkfeier am Widerstandsmahnmal

„Mahn mal! Und zwar immer dann, wenn wir sehen, dass unsere Demokratie in Gefahr ist.“ So nahm Bürgermeister Christoph Fleischhauer das Widerstandsmahnmal als Ort des Zusammenkommens in seiner Ansprache auf. Das Wort Mahnmal solle als Imperativ für uns verstanden werden. Die Erinnerung an die Tage der Befreiung vor 75 Jahren, 1945, aufrechtzuerhalten, war das Ziel der Gedenkfeier. Am Widerstandsmahnmal vor dem Alten Landratsamt haben sich rund 130 Moerser versammelt. Schüler der...

  • Moers
  • 06.03.20
Politik
Von links: Hans-Georg Giesen (Werkanleiter Jugendwerkstatt SCI:Moers), Frederik Göke, Projektleiter Jasper Rönnau, Daniel Marsch, Stefanie Hölzle, Tangoyim, Pfarrer Tosten Maes, Sebastian Beims und Jasmin Dyx vor der Skulptur "Hände reichen".

Skulptur ist ein gemeinsames Projekt von Moers und der Partnerstadt St. Anna di Stazzema
Hände reichen

Eine Woche des Gedenkens und Erinnerns an den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die russische Armee fand in der Stadtkirche einen würdigen Abschluss. Pfarrer Torsten Maes stellte dabei die Skulptur „Hände reichen“ in den Mittelpunkt seines Gottesdienstes, die die Jugendlichen des SCI zusammen mit den Jugendlichen aus der Partnerstadt St. Anna di Stazzema, gefördert vom Moerser Verein „Demokratie und Toleranz leben e. V.“, geschaffen hatten. Die...

  • Moers
  • 04.02.20
Kultur
Schauplätze des Grauens zeigte die israelische Zeitzeugin Halina Birenbaum im Karl-Schiller-Berufskolleg in Dortmund bei ihrem Bericht von finsteren Zeiten, die sie im Vernichtungslager und im Warschauer Ghetto überlebte.

Auschwitz-Überlebende berichtet im Dortmunder Karl-Schiller Berufskolleg
Zeitzeugin Halina Birenbaum erzählt vom Überlebenskampf

Vom Überlebenskampf im Warschauer Ghetto und in Auschwitz berichtete die Holocaust-Überlebende Halina Birenbaum Schülern am Dortmunder Karl-Schiller-Berufskolleg. Die Zeitzeugin überlebte mehrere deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager, darunter auch das Konzentrationslager Auschwitz. Die Schüler beeindruckte die israelischen Schriftstellerin Halina Birenbaum mit ihrem Überlebensmut und ihrem Willen zur Verständigung. Den Opfern ein Gesicht zu geben, das ist das Ziel der...

  • Dortmund-City
  • 27.01.20
Politik
 Lucia und Nicolas vom Phoenix-Gymnasium, Sigrid Schäfer von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Pfarrerin Christel Schürmann und Lehrerin  Frauke Walkenhorst wollen mit  Superintendent Burkhard Kurz und Lara vom Phoenix-Gymnasium an die Opfer erinnen.
Foto: Kirchenkreis
2 Bilder

Von der Verfolgung zur Vernichtung
Gedenken an die Pogrome

Zum ökumenischen Gedenken an die Pogrome vom 9. November 1938 laden die Ev. Stadtkirche St. Petri, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr in die Petrikirche ein. Dort sind die Namen der Menschen ausgelegt, die am 29. Juli 1942 von Dortmund ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurden. Phoenix-Gymnasten berichten über das Schicksal der Familie Stern aus Dortmund. Im Gedenken an die...

  • Dortmund-City
  • 06.11.19
Sport
Bei der ersten Führung vom Fußballmuseum zum Stadion mit Stationen von NS- Erinnerungorten: Initiator der Stadtführung Florian Hansing (h.r.) Stefan Kalisch vom Verein Fan-Projekt, Patrick Arnold, Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, Lars Philipp vom Fußballmuseum mit Teilnehmern.

Fan-Projekt Dortmund führt Fußballfans zu NS-Erinnerungsorten
Neue Tour: Mehr als nur ein Weg ins Stadion

Unter der Überschrift „Mehr als nur ein Weg ins Stadion“ hat das Fan-Projekt am Abend des Länderspiels Fußballfans erstmals einen ganz besonderen Rundgang durch Dortmund angeboten. Vom Treffpunkt Fußballmuseum ging es zu „NS-Erinnerungsorten“ in der Stadt. Das Ziel der Gruppe, die überwiegend aus Fußballfans bestand, war der Signal Induna Park, in dem an diesem Abend das Freundschaftsspiel zwischen der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und dem Nationalteam aus Argentinien stattfand....

  • Dortmund-City
  • 11.10.19
Politik
Jugendliche berichten im IBB an der Bornstraße 66 über ihre Teilnahme an den Gedenkstättenfahrten zu Lernorten der NS-Geschichte. Hier im Bildungszentrum können Zuschüsse zu Fahrten beantragt werden. Foto: IBB/ Schütze

Erinnerungen, die kein Schulbuch vermitteln kann: Jugendliche besuchen Gedenkstätten
Die Angst in Ausschwitz erlebt

Die nicht enden wollenden Schütten voller Schuhe in der Gedenkstätte Majdanek. Das beklemmende Gefühl der Enge in Belzec. Der Geruch von feuchtem Holz und kalter Angst in Auschwitz. Es sind diese Erfahrungen, die im Kopf bleiben, und Eindrücke, die kein noch so gutes Schulbuch vermitteln kann. Sieben Jugendliche erzählten im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) von ihren Gedenkstättenfahrten nach Majdanek und Auschwitz.  Ihre aufmerksamen Zuhörerinnen waren Michelle Müntefering,...

  • Dortmund-City
  • 01.10.19
Politik
Junge Dortmunder reisten als Botschafter zum Nationalen Gedenktag nach Frankreich, um das Gedenken und die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten.
6 Bilder

Dank aus Pariser Rathaus und Verteidigungsministerium an Dortmunder
Botschafter der Erinnerung erleben Gänsehautmomente beim Gedenktag in Paris

"Gemeinsam gegen den Hass! - Tous ensemble contre la haine!", das war die Botschaft der Dortmunder beim Gedenktag in Paris. Das Karfreitagsgedenken in der Bittermark verbindet Deutsche und Franzosen auf ganz besondere Weise. Gemeinsam mit dem Jugendring Dortmund haben die Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung die Grundlage für eine neue Tradition geschaffen. Ende April nahm eine Jugenddelegation an Gedenkveranstaltungen in Paris teil. Der persönliche Dank von Anne Hidalgo,...

  • Dortmund-City
  • 10.05.19
Politik
Auszubildende der Grünen Schule in der Friedrichstraße verlegten einen Stolperstein für Flora und Frieda Rosenthal.

Auszubildende verlegten Erinnerungsstein in der Friedrichstraße
Stolperstein erinnert an Flora und Frieda Rosenthal

Mit Bezirksbürgermeister Ralf Stoltze und Rabbiner Baruch Babaev verlegte Klaus Schlamann und Auszubildende der Grünen Schule an der Friedrichstraße 31 einen Stolperstein für Flora und Frieda Rosenthal. Sie wurde mit fast 800 anderen Menschen von Dortmund nach Zamość deportiert und wenig später in Sobibor ermordet. Die Initiative für den Erinnerungsstein ging aus von Petra Paplewsky und Ursula Maria Wartmann aus dem Unionviertel. In der Adlerstraße, nicht weit von ihrem Haus entfernt, lebte...

  • Dortmund-City
  • 25.02.19
Politik
Sieben Künstlerinnen und Künstler - unterstützt durch die BotschafterInnen der Erinnerung und Mitarbeitende des IBB e.V. - leiteten die rund 70 Jugendlichen am letzten Schultag vor den Herbstferien beim ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR im Fritz-Henßler-Haus an.

Erster Jugendkongress der Erinnerungskultur

Auf dem ersten Dortmunder Jugendkongress ErinnerungsKULTUR haben sich im Fritz-Henßler-Haus mehr als 70 Jugendliche künstlerisch mit der Biographie der Widerstandskämpferin Martha Gillessen beschäftigt und ihre Ergebnisse präsentiert. Ein kurzes Theaterstück, ein Gedicht, ein Song, ein Radiobeitrag, ein Filmskript und eine bewegende Choreographie: Die kreativen Beiträge zur Erinnerungskultur, die junge Dortmunder auf dem ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR skizziert und realisiert haben,...

  • Dortmund-City
  • 15.10.18
Politik
Esther Bejarano rappt mit Kutlu von der Microphone Mafia und ihrem Sohn Joram (li).
8 Bilder

Preserving Memories- Bewahrung der Erinnerung

Ausstellungseröffnung im Dietrich-Keuning-Haus: Neben den Gastgebern spricht Bürgermeisterin Birgit Jörder zur Begrüßung und betont, wie froh sie ist, dass es in der Stadt eine Kultur des Gedenkens gibt. Teil des Erinnerns ist diese Bildpräsentation. Die großformatigen Collagen mit eindringlichen Texten, die bereits im Brüsseler Europaparlament und bei der documenta 14 in Kassel ausgestellt wurden, zeigen Bilder, die nichts für schwache Gemüter sind: erhängte Dorfbewohner an einer Hauswand,...

  • Dortmund-Nord
  • 09.06.18
Kultur
5 Bilder

Advent

Zeit - Herzen zu öffnen...nicht nur jetzt Wieder beginnt das ungeduldige Warten wie jedes Jahr um diese Zeit. Zum Fest erträumt man sich dick verschneite sind Wälder und Straßen, glitzernde Lichter, lockende Auslagen in Schaufenstern weil das alles dazugehört die passende Stimmung neu zu erleben. Wir träumen vom Zauber des unaufhörlich tanzenden weißen Flockenwirbels vom Himmel, der Kindheitsträume zurückholt, sie eine Zeit lang alterslos, ihre Seelen schweben, Herzen sprechen...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 26.11.16
  • 3
  • 4
Politik
Erinnern und versöhnen: Die elf Gäste aus Estland erlebten die Schrecken des Holocaust in verschiedenen Konzentrationslagern. Zur Zeit sind in Kleve zu Gast. Die Besucher wurden auch von Bürgermeisterin Sonja Northing empfangen.

Erinnern und versöhnen

Kleve. Bürgermeisterin Sonja Northing empfing vor wenigen Tagen eine Gruppe von elf russischsprachigen Esten als Überlebende aus Konzentrationslagern und Ghettos im Klever Interimsrathaus. Bereits zum zehnten Mal sind nun schon Gruppen, auch aus Polen, mit Unterstützung des Freiburger Hilfswerkes „Maximilian-Kolbe-Werk“, auf der Wasserburg in Rindern zu Gast. Die heute 74- bis 93-Jährigen waren Kinder, Jugendliche beziehungsweise jugendliche Erwachsene, als sie schreckliche Erfahrungen...

  • Kleve
  • 15.07.16
Kultur

Jusos im Kreis Wesel: Gegen das Vergessen

Die Jusos im Kreis Wesel wollen an die Bedeutung des 8. Mai erinnern. Der Tag der Befreiung sei jedes Jahr aufs Neue Anlass, an den deutschen Angriffskrieg, sowie das Elend und die Ungerechtigkeit, das von Nazi-Deutschland aus in Europa und die Welt getragen wurde, zu erinnern. Mit dem 8. Mai endete durch die Allierten aus USA, Sowjetunion, Frankreich und Groß-Britannien die Nazi-Herrschaft. Zwischen 1933 und 1945 hatte diese in Deutschland, Europa und der Welt ihre ,,grässlichen" Spuren...

  • Hünxe
  • 08.05.15
Überregionales
Die Geburtstagsgäste sorgten für einen Stolperstein auf dem Neuen Graben.

Stolpersteine für Sophie und Louis Blankenstein

Als Silke Johanna Räbiger, die Leiterin des Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln (2. Reihe, 3.v.l.) im letzten September ihren Geburtstag feierte, wurde sie von ihrem Team mit der Erfüllung eines Wunsches überrascht. Es hatte Gunter Deming zwei Stolpersteine in Auftrag gegeben. Jetzt wurden die Steine, die an das Ehepaar Blankenstein erinnern, am neuen Graben 55 verlegt. Sophie Blankenstein war Büroangestellte, ihr Mann Louis Großschlachter. Beide wurden am 30. Juli 1942 nach Theresienstadt...

  • Dortmund-City
  • 12.09.14
Politik
Mitglieder der Bezirksvertretung enthüllten jetzt auf dem neuen Platz ein Straßenschild mit seinem Namen.

Neuer Platz als Erinnerung an Heinrich Schmitz

Der Platz am Eingang zur U-Bahn-Haltestelle Unionstraße hat einen Namen und erinnert jetzt an Heinrich Schmitz (1812 - 1865). Er hat sich in der Frühzeit der Industrialisierung gegen Kinderarbeit und für bessere Bildung von Kindern aus einfachen Verhältnissen eingesetzt. Zusammen mit dem Industriellen Friedrich Harkort hat er gegen die preußischen Kulturverwaltung für Reformen im Schulunterricht und für die Verbesserung der sozialen Lage von Lehrern und ihren Witwen gekämpft.

  • Dortmund-City
  • 28.03.14
Politik
Am Holocaust-Gedenktag wurden das Schicksal der Opfer am Heiligen Weg in Erinnerung gerufen.
2 Bilder

Schüler als Botschafter der Erinnerung

Bei der Gedenkfeier in der Innenstadt-Ost erinnerten Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums an die Oper der Nazis am Wasserturm. Eine Gedenkplatte macht das Schicksal der Deportierten unvergessen. Bürgermeister Udo Dammer hängte einen im Namen der Bezirskvertretung einen Kranz auf.

  • Dortmund-City
  • 18.02.14
  • 1
Politik
Achte Steine erinnern an die von den Nationalsozialisten ermordeten Dortmunder Familien.
3 Bilder

Gedenken an Holocaust

Zum Holocaustgedenktag reinigte das Bündnis gegen Rechts Stolpersteine am Ostenhellweg. Diese Steine vorm Spielwarengeschäft Lütgenau erinnern an die dem Rassenwahn zu Opfer gefallenen Familien Friede und Nußbaum. An die von den Nazis in die Vernichtungslager Deportierten gedachten die Mitglieder des Bündnisses an der Ecke Weißenburger/ Gronaustraße. "Den Lebenden zur Mahnung, der Unmenschlichkeit entegegen zu treten steht auf dem Stein, der an die Sinti und Roma erinnert. "Dies ist uns...

  • Dortmund-City
  • 27.01.14
  • 1
Politik
So könnte ein zukünftiger Gedenkort für die Zwangsarbeiter am Phoenix-See aussehen: FH-Studenten stellen ihre Entwürfe derzeit in der Steinwache aus.

Erinnern am See

Entwürfe für einen Gedenkort am Phoenix-See zur Erinnerung an die Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus sind bis zum 20. Oktober 2013 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu sehen. Seit Jahren wird in Dortmund über eine angemessene Form des Gedenkens an die Opfer nationalsozialistischer Zwangsarbeit diskutiert, die das Schicksal der vielen tausenden hierher Verschleppten in einem würdigen Rahmen zeigen soll. Als Ort wurde der Phoenix-See ausgewählt, weil gerade auch das...

  • Dortmund-City
  • 07.10.13
Kultur
2 Bilder

Verschobene Plätze

Jeder Mensch ist einzigartig wichtig unverzichtbar unersetzbar scheint ohne ihn nichts zu gehen und doch... gehen die einen, alle irgendwann kommen andere nach nehmen den Platz ein ersetzen einen anderen, und alles läuft weiter... Manche sind schnell vergessen ihr Name wie Schall und Rauch, manche werden nicht vergessen. Manches Vergessen endet erst im Vergessen...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 27.07.13
  • 10
Politik

250 Autonome Antifaschisten erinnern an Opfer rechter Gewalt

Rund 250 autonome Antifaschisten erinnerten in Dortmund unter dem Motto "Kein Vergeben, Kein Vergessen" an die Opfer rechter Gewalt. Mit der Forderung "Für einen kritischen Antifaschismus und Solidarität" zogen sie lautstark und kämpferisch durch die Innen- und Nordstadt. Die Demonstranten erinnerten damit an die Ermordung des Punks Thomas ?Schmuddel? Schulz und des Kioskbesitzers Mehmet Kuba??k. Thomas Schulz wurde am 28.3.2005 von einem Nazi erstochen, weil er dessen rechte Sprüche nicht...

  • Dortmund-City
  • 02.04.13
  • 1
  • 1
  • 2
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