Alles zum Thema Erinnern

Beiträge zum Thema Erinnern

Politik
Junge Dortmunder reisten als Botschafter zum Nationalen Gedenktag nach Frankreich, um das Gedenken und die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten.
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Dank aus Pariser Rathaus und Verteidigungsministerium an Dortmunder
Botschafter der Erinnerung erleben Gänsehautmomente beim Gedenktag in Paris

"Gemeinsam gegen den Hass! - Tous ensemble contre la haine!", das war die Botschaft der Dortmunder beim Gedenktag in Paris. Das Karfreitagsgedenken in der Bittermark verbindet Deutsche und Franzosen auf ganz besondere Weise. Gemeinsam mit dem Jugendring Dortmund haben die Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung die Grundlage für eine neue Tradition geschaffen. Ende April nahm eine Jugenddelegation an Gedenkveranstaltungen in Paris teil. Der persönliche Dank von Anne Hidalgo,...

  • Dortmund-City
  • 10.05.19
Politik
Auszubildende der Grünen Schule in der Friedrichstraße verlegten einen Stolperstein für Flora und Frieda Rosenthal.

Auszubildende verlegten Erinnerungsstein in der Friedrichstraße
Stolperstein erinnert an Flora und Frieda Rosenthal

Mit Bezirksbürgermeister Ralf Stoltze und Rabbiner Baruch Babaev verlegte Klaus Schlamann und Auszubildende der Grünen Schule an der Friedrichstraße 31 einen Stolperstein für Flora und Frieda Rosenthal. Sie wurde mit fast 800 anderen Menschen von Dortmund nach Zamość deportiert und wenig später in Sobibor ermordet. Die Initiative für den Erinnerungsstein ging aus von Petra Paplewsky und Ursula Maria Wartmann aus dem Unionviertel. In der Adlerstraße, nicht weit von ihrem Haus entfernt, lebte...

  • Dortmund-City
  • 25.02.19
Politik
Sieben Künstlerinnen und Künstler - unterstützt durch die BotschafterInnen der Erinnerung und Mitarbeitende des IBB e.V. - leiteten die rund 70 Jugendlichen am letzten Schultag vor den Herbstferien beim ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR im Fritz-Henßler-Haus an.

Erster Jugendkongress der Erinnerungskultur

Auf dem ersten Dortmunder Jugendkongress ErinnerungsKULTUR haben sich im Fritz-Henßler-Haus mehr als 70 Jugendliche künstlerisch mit der Biographie der Widerstandskämpferin Martha Gillessen beschäftigt und ihre Ergebnisse präsentiert. Ein kurzes Theaterstück, ein Gedicht, ein Song, ein Radiobeitrag, ein Filmskript und eine bewegende Choreographie: Die kreativen Beiträge zur Erinnerungskultur, die junge Dortmunder auf dem ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR skizziert und realisiert haben,...

  • Dortmund-City
  • 15.10.18
Politik
Esther Bejarano rappt mit Kutlu von der Microphone Mafia und ihrem Sohn Joram (li).
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Preserving Memories- Bewahrung der Erinnerung

Ausstellungseröffnung im Dietrich-Keuning-Haus: Neben den Gastgebern spricht Bürgermeisterin Birgit Jörder zur Begrüßung und betont, wie froh sie ist, dass es in der Stadt eine Kultur des Gedenkens gibt. Teil des Erinnerns ist diese Bildpräsentation. Die großformatigen Collagen mit eindringlichen Texten, die bereits im Brüsseler Europaparlament und bei der documenta 14 in Kassel ausgestellt wurden, zeigen Bilder, die nichts für schwache Gemüter sind: erhängte Dorfbewohner an einer Hauswand,...

  • Dortmund-Nord
  • 09.06.18
Kultur
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Advent

Zeit - Herzen zu öffnen...nicht nur jetzt Wieder beginnt das ungeduldige Warten wie jedes Jahr um diese Zeit. Zum Fest erträumt man sich dick verschneite sind Wälder und Straßen, glitzernde Lichter, lockende Auslagen in Schaufenstern weil das alles dazugehört die passende Stimmung neu zu erleben. Wir träumen vom Zauber des unaufhörlich tanzenden weißen Flockenwirbels vom Himmel, der Kindheitsträume zurückholt, sie eine Zeit lang alterslos, ihre Seelen schweben, Herzen sprechen...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 26.11.16
  •  3
  •  4
Politik
Erinnern und versöhnen: Die elf Gäste aus Estland erlebten die Schrecken des Holocaust in verschiedenen Konzentrationslagern. Zur Zeit sind in Kleve zu Gast. Die Besucher wurden auch von Bürgermeisterin Sonja Northing empfangen.

Erinnern und versöhnen

Kleve. Bürgermeisterin Sonja Northing empfing vor wenigen Tagen eine Gruppe von elf russischsprachigen Esten als Überlebende aus Konzentrationslagern und Ghettos im Klever Interimsrathaus. Bereits zum zehnten Mal sind nun schon Gruppen, auch aus Polen, mit Unterstützung des Freiburger Hilfswerkes „Maximilian-Kolbe-Werk“, auf der Wasserburg in Rindern zu Gast. Die heute 74- bis 93-Jährigen waren Kinder, Jugendliche beziehungsweise jugendliche Erwachsene, als sie schreckliche Erfahrungen...

  • Kleve
  • 15.07.16
Kultur

Jusos im Kreis Wesel: Gegen das Vergessen

Die Jusos im Kreis Wesel wollen an die Bedeutung des 8. Mai erinnern. Der Tag der Befreiung sei jedes Jahr aufs Neue Anlass, an den deutschen Angriffskrieg, sowie das Elend und die Ungerechtigkeit, das von Nazi-Deutschland aus in Europa und die Welt getragen wurde, zu erinnern. Mit dem 8. Mai endete durch die Allierten aus USA, Sowjetunion, Frankreich und Groß-Britannien die Nazi-Herrschaft. Zwischen 1933 und 1945 hatte diese in Deutschland, Europa und der Welt ihre ,,grässlichen" Spuren...

  • Hünxe
  • 08.05.15
Überregionales
Die Geburtstagsgäste sorgten für einen Stolperstein auf dem Neuen Graben.

Stolpersteine für Sophie und Louis Blankenstein

Als Silke Johanna Räbiger, die Leiterin des Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln (2. Reihe, 3.v.l.) im letzten September ihren Geburtstag feierte, wurde sie von ihrem Team mit der Erfüllung eines Wunsches überrascht. Es hatte Gunter Deming zwei Stolpersteine in Auftrag gegeben. Jetzt wurden die Steine, die an das Ehepaar Blankenstein erinnern, am neuen Graben 55 verlegt. Sophie Blankenstein war Büroangestellte, ihr Mann Louis Großschlachter. Beide wurden am 30. Juli 1942 nach Theresienstadt...

  • Dortmund-City
  • 12.09.14
Politik
Mitglieder der Bezirksvertretung enthüllten jetzt auf dem neuen Platz ein Straßenschild mit seinem Namen.

Neuer Platz als Erinnerung an Heinrich Schmitz

Der Platz am Eingang zur U-Bahn-Haltestelle Unionstraße hat einen Namen und erinnert jetzt an Heinrich Schmitz (1812 - 1865). Er hat sich in der Frühzeit der Industrialisierung gegen Kinderarbeit und für bessere Bildung von Kindern aus einfachen Verhältnissen eingesetzt. Zusammen mit dem Industriellen Friedrich Harkort hat er gegen die preußischen Kulturverwaltung für Reformen im Schulunterricht und für die Verbesserung der sozialen Lage von Lehrern und ihren Witwen gekämpft.

  • Dortmund-City
  • 28.03.14
Politik
Am Holocaust-Gedenktag wurden das Schicksal der Opfer am Heiligen Weg in Erinnerung gerufen.
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Schüler als Botschafter der Erinnerung

Bei der Gedenkfeier in der Innenstadt-Ost erinnerten Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums an die Oper der Nazis am Wasserturm. Eine Gedenkplatte macht das Schicksal der Deportierten unvergessen. Bürgermeister Udo Dammer hängte einen im Namen der Bezirskvertretung einen Kranz auf.

  • Dortmund-City
  • 18.02.14
  •  1
Politik
Achte Steine erinnern an die von den Nationalsozialisten ermordeten Dortmunder Familien.
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Gedenken an Holocaust

Zum Holocaustgedenktag reinigte das Bündnis gegen Rechts Stolpersteine am Ostenhellweg. Diese Steine vorm Spielwarengeschäft Lütgenau erinnern an die dem Rassenwahn zu Opfer gefallenen Familien Friede und Nußbaum. An die von den Nazis in die Vernichtungslager Deportierten gedachten die Mitglieder des Bündnisses an der Ecke Weißenburger/ Gronaustraße. "Den Lebenden zur Mahnung, der Unmenschlichkeit entegegen zu treten steht auf dem Stein, der an die Sinti und Roma erinnert. "Dies ist uns...

  • Dortmund-City
  • 27.01.14
  •  1
Politik
So könnte ein zukünftiger Gedenkort für die Zwangsarbeiter am Phoenix-See aussehen: FH-Studenten stellen ihre Entwürfe derzeit in der Steinwache aus.

Erinnern am See

Entwürfe für einen Gedenkort am Phoenix-See zur Erinnerung an die Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus sind bis zum 20. Oktober 2013 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu sehen. Seit Jahren wird in Dortmund über eine angemessene Form des Gedenkens an die Opfer nationalsozialistischer Zwangsarbeit diskutiert, die das Schicksal der vielen tausenden hierher Verschleppten in einem würdigen Rahmen zeigen soll. Als Ort wurde der Phoenix-See ausgewählt, weil gerade auch das...

  • Dortmund-City
  • 07.10.13
Kultur
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Verschobene Plätze

Jeder Mensch ist einzigartig wichtig unverzichtbar unersetzbar scheint ohne ihn nichts zu gehen und doch... gehen die einen, alle irgendwann kommen andere nach nehmen den Platz ein ersetzen einen anderen, und alles läuft weiter... Manche sind schnell vergessen ihr Name wie Schall und Rauch, manche werden nicht vergessen. Manches Vergessen endet erst im Vergessen...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 27.07.13
  •  10
Politik

250 Autonome Antifaschisten erinnern an Opfer rechter Gewalt

Rund 250 autonome Antifaschisten erinnerten in Dortmund unter dem Motto "Kein Vergeben, Kein Vergessen" an die Opfer rechter Gewalt. Mit der Forderung "Für einen kritischen Antifaschismus und Solidarität" zogen sie lautstark und kämpferisch durch die Innen- und Nordstadt. Die Demonstranten erinnerten damit an die Ermordung des Punks Thomas ?Schmuddel? Schulz und des Kioskbesitzers Mehmet Kuba??k. Thomas Schulz wurde am 28.3.2005 von einem Nazi erstochen, weil er dessen rechte Sprüche nicht...

  • Dortmund-City
  • 02.04.13
  •  1
Sport

Gedächtnislauf erinnert an Opfer

Zur Erinnerung an den ehemaligen Platzwart des BVB liefen Dortmunder Karfreitag vom Stadion Rote Erde zur Gedenkfeier in der Bittermark. Auf Einladung der Naturfreunde, des Fan-Projektes und des gleichnamigen Fanclubs gedachten sie Heinrich Czerkus, der als Widerstandskämpfer von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

  • Dortmund-City
  • 02.04.13
Politik

Holocaust-Gedenktag

Der Holocaust-Gedenktag wird am Sonntag, 27. Januar um 17 Uhr mit einer Veranstaltung in der Bürgerhalle des Rathauses am Friedensplatz begangen. Sie steht unter dem Motto „Das Vermächtnis der Überlebenden wahren und ihre Lebenserinnerungen wach halten, dies ist die Herausforderung für die Erinnerungskultur.“ Ganz in diesem Sinne lassen Schauspieler des Kinder- und Jugendtheaters in einer szenischen Lesung die Erinnerungen von Hans Frankenthal lebendig werden. In seinem Buch „Verweigerte...

  • Dortmund-City
  • 25.01.13
Politik
Franz Tews mit dem Veranstaltungsflyer, den ein Motiv der in Auschwitz ermordeten Malerin Charlotte Salomon ziert.                                    WA-Foto: Kirchner

Braunem Terror auf der Spur: Antifaschistische Woche in Duisburg

Katharina Sennholz und Wilhelmine Struth wurden 1933 von Nazis in Hochfeld und Wanheimerort erschossen. Auch die vier Gewerkschaftssekretäre Julius Birck, Emil Rentmeister, Johann Schlösser und Michael Rodenstock wurden von Nazis ermordet. An sie und alle anderen Duisburger Opfer des Braunen Terrors soll die Antifaschistische Woche erinnern, die am Sonntag, 27. Januar, beginnt. Bereits der Auftakt ist symbolträchtig: Am morgigen Sonntag steht ab 11 Uhr eine Reinigungs-Aktion am Mosaik für...

  • Duisburg
  • 25.01.13
Politik
Die Dortmunder Gruppe mit dem Auschwitzüberlebenden Jozef Paczynski

Als Botschafter der Erinnerung zurück aus Auschwitz

„Uns kann man nicht die Schuld für die NS-Verbrechen geben, doch wir sind verantwortlich ein solches Verbrechen in Zukunft zu verhindern.“ Mit dieser Selbstverpflichtung beendeten 30 Dortmunder Jugendliche aus schulischen Projektgruppen und Jugendverbänden ihre fünftägige Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz. Eingeladen hatte der Jugendring Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), begleitet wurde die Gruppe vom Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder,...

  • Dortmund-City
  • 07.11.12
Ratgeber

Muss ein "Kinderfreund" gleich "Pädophil" sein?

In eigener Sache als Mann. Wie vielen Menschen aus meinem näheren Umfeld bekannt ist, bin ich "Spielplatzpate" im Namen der Stadt Dortmund. (Spielplatzanlage "Stollenpark" Seit einigen Monaten ist es eine Pflicht ein so genanntes "erweitertes polizeiliches Führungszeugnis" zu beantragen und der betreffenden Behörde vor zu legen. Dieses Verlangen der Stadt ist Recht und billig. Mein "erweitertes Führungszeugnis" ist übrigens "Blütenweiss". Aber darum geht es mir nicht. Wer mehr über...

  • Dortmund-Nord
  • 18.03.12
  •  4
Überregionales
Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Rosemarie Merkert zeichneten die Schüler aus, die bei der Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge besonders fleißig waren.

Schüler sammeln für das Erinnern

Der Heiligenhauser Bürgermeister zeichnete Schüler aus, die besonders fleißig Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) sammelten. Wir kennen die Kriegsopfer nicht, und der VDK wendet die Mittel nicht in Heiligenhaus an und trotzdem habt Ihr Euch für die Erhaltung von Kriegsgräbern engagiert“, lobte Dr. Jan Heinisch die eifrigen Sammler, die ihre Sammelbüchsen von Tür zu Tür trugen. „Gar nicht weit von hier, im Hürtgenwald bei Aachen, fand eine der schwersten Schlachten...

  • Heiligenhaus
  • 18.02.12