Fan-Projekt Dortmund führt Fußballfans zu NS-Erinnerungsorten
Neue Tour: Mehr als nur ein Weg ins Stadion

Bei der ersten Führung vom Fußballmuseum zum Stadion mit Stationen von NS- Erinnerungorten: Initiator der Stadtführung Florian Hansing (h.r.) Stefan Kalisch vom Verein Fan-Projekt, Patrick Arnold, Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, Lars Philipp vom Fußballmuseum mit Teilnehmern.
  • Bei der ersten Führung vom Fußballmuseum zum Stadion mit Stationen von NS- Erinnerungorten: Initiator der Stadtführung Florian Hansing (h.r.) Stefan Kalisch vom Verein Fan-Projekt, Patrick Arnold, Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, Lars Philipp vom Fußballmuseum mit Teilnehmern.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

Unter der Überschrift „Mehr als nur ein Weg ins Stadion“ hat das Fan-Projekt am Abend des Länderspiels Fußballfans erstmals einen ganz besonderen Rundgang durch Dortmund angeboten.
Vom Treffpunkt Fußballmuseum ging es zu „NS-Erinnerungsorten“ in der Stadt. Das Ziel der Gruppe, die überwiegend aus Fußballfans bestand, war der Signal Induna Park, in dem an diesem Abend das Freundschaftsspiel zwischen der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und dem Nationalteam aus Argentinien stattfand. Während des Rundgangs, der auch zum Alten Markt, dem ehemaligen Südbahnhof sowie dem Mahnmal Ruhrallee führte, gab das Team des Fan-Projekt Einblicke in die Ereignisse, die sich in der Zeit des Nationalsozialismus in Dortmund zugetragen haben. Ebenfalls dabei war eine Gebärdensprachdolmetscherin.

Mit Jugendlichen auf Tour gehen

Die Veranstaltung bildete den Auftakt für die Reihe „Erinnerungsarbeit für Fußballfans“, die der Verein Fan-Projekt Dortmund mit dem BVB, der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und weiteren Partnern in Zukunft regelmäßig für Jugendliche durchführen wird.
Die Führung war Teil der Fußball-Kulturtage NRW in der Länderspielpause. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Mit den Fußball-Kulturtagen geben die Fanprojekte Themen eine Öffentlichkeit, die ansonsten am Spielfeldrand eher untergehen: Diskriminierung in all seinen negativen Erscheinungsformen, beispielsweise Antisemitismus und Homophobie, finden genauso Platz im Programm wie Veranstaltungen zu Integration, Inklusion, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Näheres unter:Fanprojekt.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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