Sparkasse: Entscheidung von großer Verantwortung: Fragen der CDU-Fraktion an Ralf Lange

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Dr. Michael Wefelnberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion Hünxe (Foto: CDU)
Pressemitteilung von Dr. Michael Wefelnberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion Hünxe

Über die aktuelle Sparkassendiskussion äußert sich CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg: „Die zur Diskussion stehende Rettung der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe durch öffentliche Mittel verlangt von allen Entscheidungsträgern ein großes Maß an Fingerspitzengefühl nicht nur gegenüber den Steuerzahlern, sondern auch gegenüber den zahlreichen Kunden und Mitarbeitern der Sparkasse. Trotz der weit verbreiteten verständlichen Enttäuschung über die schlechten Zahlen und der Forderung die Vergangenheit aufzuarbeiten, gilt es nun behutsam abzuwägen, wie es weiter gehen soll:
Der Einsatz von erheblichen Steuermitteln muss sorgfältig gegenüber der Bedeutung der regionalen Kundennähe, Kreditversorgung und Wirtschaftsförderung abgewogen werden. Hier sind sowohl ökonomisches Augenmaß gegenüber unseren Steuerzahlern als auch Verantwortungsbewusstsein gegenüber den zahlreichen Kunden und Mitarbeitern der Sparkasse notwendig. Des Weiteren muss die Frage beantwortet werden, welche Auswirkungen -positive oder negative- es eigentlich für unsere Gemeinde hat, wenn unsere Sparkasse vor Ort ein Teil der starken Sparkasse Duisburg wird? Alle diese Fragen beschäftigen die CDU-Fraktion intensiv, die die Informationsveranstaltung mit dem Sparkassenvorstand ausgiebig nutzen wird, um dem Sparkassenvorstand auf den Zahn zu fühlen."

Auf deutliche Ablehnung stößt bei der CDU-Fraktion jedoch das Vorgehen vom EBH-Bürgermeisteraspirant Ralf Lange, der das Thema erwartungsgemäß für seinen Wahlkampf ausschlachtet. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg stellt daher Ralf Lange, der in seiner Vita den Beruf des Unternehmensberaters angibt, einige Gegenfragen:
1. Ist ihm aus seiner Praxis eine erfolgreiche Unternehmenssanierung bekannt, die zuvor in der Zeitung erörtert wurde, wie er es nun von der Sparkasse verlangt?
2. Wie will das Unternehmen Sparkasse am Markt bestehen, wenn er öffentlich auf die Darstellung von Änderungen der Geschäftsstrategie besteht?
3. Kennt er erfolgreiche Fusionsgespräche, die vorher veröffentlicht wurden?
4. Wie sollen Kunden und Mitarbeiter "ihrer" Sparkasse weiterhin vertrauen, wenn öffentlich über Stellenabbau und Filialschließungen schwadroniert wird?

„Nein“, resümiert Michael Wefelnberg „der Unternehmensberater und Kaufmann Ralf Lange würde im Berufsleben seinen Kunden sicherlich nicht das zumuten, was er nun von der Sparkasse fordert. Hier werden das Kundenvertrauen und die Rettungschancen der Sparkasse für seinen Wahlkampf strapaziert."

Die CDU-Fraktion wird sich jetzt nicht an öffentlichen Debatten über die Sparkasse beteiligen, sondern die Informationsveranstaltung abwarten, um dann nach einer intensiven Beratung eine Entscheidung zum Wohle unserer Gemeinde zu treffen.
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