Neu gestaltete Grünanlage an der Kreuzung Am Tyrol / Gartenstraße

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Volker Lauterbach von der Abteilung Stadtentwicklung und Freiraumplanung, Medienreferentin Christine Schulte-Hofmann und Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke (v.l.) stellten gemeinsam mit Galerieleiter Rainer Danne (nicht im Bild) die neue Grünanlage an der Kreuzung Am Tyrol / Gartenstraße vor. (Foto: Stadt Iserlohn)

Vielen wird noch in Erinnerung sein, dass die große etwa 150 Jahre alte Blutbuche an der Kreuzung Am Tyrol / Gartenstraße (vor der Musikschule) gefällt werden musste, da das Wurzelwerk von der Weißfäule befallen und die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gegeben war.

Vor der eigentlichen Umgestaltung der Grünfläche, in der die Buche stand, wurde durch den Märkischen Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer zunächst ein neuer Baum (Gleditschie) gepflanzt und eine vorläufige Begrünung durchgeführt. Nachdem die Planung für die neue Grünanlage durch die Abteilung Stadtentwicklung und Freiraumplanung der Stadt Iserlohn abgeschlossen war und die entsprechenden Haushaltsmittel in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung gestellt wurden, konnte mit der Neugestaltung der Grünfläche begonnen werden.

Repräsentatives Musikschulgebäude wieder erlebbar

Entstanden ist ein repräsentativer Sitzplatz aus Natursteinblöcken mit Holzauflagen und zwei Sitzbänken. Außerdem wurden Pflasterarbeiten und Neupflanzungen durchgeführt und ein Abfallkorb aufgestellt. Der vorhandene Zaun an der Musikschule wurde erneuert und die Natursteinmauer saniert. Um das repräsentative Gebäude der Musikschule wieder erlebbar zu machen, wurden zudem umfangreiche Rodungsarbeiten durchgeführt.

Zwei Sphären" Kugeln verschönern die Grünanlage

Schließlich wurden in der neu angelegten Grünanlage nach Abstimmung mit dem Künstler Ingo Ronkholz und dem Leiter der Städtischen Galerie Iserlohn Rainer Danne die zwischenzeitlich eingelagerten zwei Ronkholz-Kugeln (befanden sich früher im Innenhof des von Scheiblerschen Hauses) aufgestellt. Es handelt sich dabei um Kunstwerke in Form von geöffneten Kugeln aus Guss-Stahl mit einem Durchmesser von zirka einem Meter und einem Gewicht von zirka 600 bis 800 kg. Der Künstler nannte sie „Two Spheres“ („Zwei Sphären“). Gegossen wurden die Kugeln in der Normandie.
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