Vorbilder für Jüngere: Young Coaches

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(Foto: Checkpoint)
Das Checkpoint hat sein neues Projekt „Young Coaches“ vorgestellt . In diesem Projekt werden junge Menschen ausgebildet und ermutigt, Vorbilder für Jüngere zu sein.
Zum Trainingsprogramm der zwölf ausgewählten Coaches, zum großen Teil Jugendliche mit Migrationshintergrund, gehören Gesprächsrunden, Kooperationsübungen, Deeskalationstraining und erlebnispädagogische Einheiten. In Ihren Trainingspaaren mit den Jüngeren sollen diese Coaches dann Ansprechpartner und Ermutiger im Alltag sein.
Erzieher Michael Frank, der gemeinsam mit Timon Tesche das Projekt verantwortet, beschreibt, wie wichtig positive Orientierungsfiguren für junge Menschen sind. „Jeder von uns braucht manchmal etwas Halt, um nicht den Boden zu verlieren“, so Frank.
Timon Tesche zeigte sich erfreut, dass mit dem Lions Club Iserlohn und der „Ich kann was Initiative“ der deutschen Telekom zwei Partner gefunden wurden, denen die Förderung junger Menschen ein besonderes Anliegen ist.
Im Rahmen der Präsentation referierte die Oldenburger Studentin Yasmin Berthold von einer Interviewstudie mit Besuchern des Checkpoints. Das Ergebnis zur Bildung von Straßencliquen zeigte, dass den jungen Menschen Freundschaften wichtiger seien als kulturelle oder auch religiöse Gleichheit. Dies wurde nicht zuletzt durch die offene Atmosphäre unter den Jugendlichen verschiedener Nationen im Checkpoint verdeutlicht.
Langfristiges Ziel des zunächst auf zwölf Monate angelegten Projekts ist, jedes Jahr einen neuen Jahrgang Coaches auszubilden und Iserlohn so nach und nach zu einer Stadt der Vorbilder zu machen.
Weitere Informationen: www.checkpoint-is.de
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