S@M-Selbsthilfegruppe für Online-und Medienabhängigkeit-MK

Folgeschäden durch Internetsucht!
Bei der Internetsucht entstehen Folgeschäden, wie auch bei jeder anderen Sucht. Man kann die Folgeschäden in zwei Arten aufteilen. Es entstehen psychische Folgeschäden die auf die Psyche und die Umwelt des Menschen treffen und es gibt physische Folgeschäden, die den Körper des Süchtigen demolieren.
Die psychischen Folgeschäden entstehen durch die Fokussierung auf das Internet und die Entfremdung zur real Welt. Durch den Kontrollverlust der Onlinezeit wird der Tag-und Nachtrhytmus durcheinander gebracht und es entsteht nicht nur ein ausgeprägter Schlafmangel, sondern auch ein sehr unregelmäßiger Schlafrhytmus, der sehr ungesund für den Körper ist. Dem folgt auch der starke Leistungsrückgang. Durch die zeitintensive Sucht verbleibt nur wenig bis keine Zeit für Hausaufgaben, Lernen oder Vorbereitung für den Beruf. Aufgrund dessen folgt nicht selten der Jobverlust. Die Sucht fordert auch oft die Trennung von Partner bzw. Familie, die zumeist keine Aufmerksamkeit mehr erhalten.
Dies führt zum Schluss häufig zur Selbstisolierung und zum Verlust jeglicher sozialen Beziehungen und Handlungen. All diese angeführten Konsequenzen schlagen natürlich auf die Psyche eines Menschen und verändern ihn von Grund auf.
Durch das vermehrte Sitzen am Computer folgen auch physische Schäden. Die meisten Menschen haben ihren Arbeitsplatz nicht ergonomisch richtig gestaltet. Das heißt, eine Großzahl der Computerbenutzer sitzen falsch und fördern so Schädigungen der Wirbelsäule.
Internetsüchtige setzen ihre Wirbelsäule einer besonders großen Gefahr aus. Die stundenlangen Sitzungen im Internet bewirken einen rapiden Muskelabbau und eine starke Beschädigung des Bewegungsapparates und des Sehapparates. Einerseits vergessen Internetsüchtige auf die regelmäßige Ernährung und sind teils unterernährt, andererseits gibt es aber auch Süchtige, die zwar unregelmäßig essen, jedoch seht ungesund.
Meist ist dann Fast Food die schnelle Lösung und dies ergibt auf Dauer Übergewicht. Es kommt auch zu vital bedrohlichen Erschöpfungszuständen - extrem niedriger Puls und Blutdruck.

Autor:

Andreas Palla aus Iserlohn

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