S@M - Selbsthilfegruppe für Online- und Medienabhängigkeit - MK

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Entzug / Therapiemöglichkeiten:
Internetsucht ist schwer zu behandeln, da viele Menschen beruflich mit dem Internet in Verbindung stehen.
Anders wie beim Alkohol, Drogen oder Zigaretten, kann man sich heute ein Leben ohne Internet fast nicht mehr vorstellen. Da die Internetsucht zu den stoffungebundenen Süchten zählt, sind hier in erster Linie die Probleme zu behandeln, die überhaupt zur Sucht geführt haben. Zuerst sollte man sich also in eine psychologische Behandlung begeben, um die tieferliegenden Ursachen zu ergründen und zu lösen. In den meisten fällen sind das Süchtigen Personen, die wenig Selbstsicherheit und Disziplin haben, daher ist es in den meisten Fällen nötig, sich Hilfe von einem Psychologen zu hohlen. Da die Probleme der Internetsüchtigen meist in physischer Natur liegen, benötigt man Therapien, die das eigene "SEIN" behandeln. Zeitgleich mit einer solchen Therapie ist es natürlich auch sinnvoll, wenn man den Konsum schrittweise senkt z.B. durch Kontrollierte Internetnutzung, dass wäre dann so ähnlich wie beim Kontrollierten trinken beim Alkoholiker. Hilfreich ist es auch, wenn der Süchtige wieder alten Hobbys nachgeht und versucht, verlorene Kontakte wieder aufzubauen. Es existieren inzwischen auch Foren und Selbsthilfegruppen im Internet in denen man sich austauschen kann, sich austauschen kann, sich gegenseitig Tipps gibt und sich verstanden fühlt(www.onlinesucht.de). Dazu gibt auch Onlineberatungen, in denen man völlig offen über die Sucht sprechen kann, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen oder irgendwelche persönliche Details preis zugeben. Man findet diese Art der Therapiemöglichkeit ebenfalls unter www.onlinesucht.de.
Wenn man jedoch noch genug eigene Disziplin und Willen aufweist, ist eine Selbstheilung bei einer stoffungebundenen Sucht, wie es die Internetsucht ist, durch aus möglich. Hier muss die Sucht jedoch noch in einem Halbwegs beherrschbaren Zustand sein. Man sollte sich Wochen- und Tagespläne (Ausstiegstagebuch) anfertigen, um die Onlinezeit schon im Vorhinein auf ein Minimum festzulegen. Auch To-do-Lits könnten helfen, den Tagesablauf wieder geregelt zuführen. Beim Abhacken der erledigten Punkte erhält der Süchtige auch ein Gefühl der Bestätigung, das bei einem Entzug sehr Motivierend wirkt.
Ein wichtiger Punkt ist auch die Prävention der Internetsucht.
Man sollte sich seiner Onlinezeit immer bewusst sein und diese auch stetig kontrollieren, um erste Anzeichen einer Sucht so früh wie möglich zu erkennen. Da Kinder und Jugendliche am meisten gefährdet sind, sollten Eltern den Internetgebrauch ihrer Kinder immer im Auge behalten und eventuell nötige Einschränkungen festlegen, die strikt eingehalten werden müssen. Auch wenn es seltsam klingt, gibt es im Internet viele Beratungsstellen und Foren für Internetsüchtige. Begründung dafür, dass Internetsüchtige erste Hilfe natürlich im über Internet suchen werden. Beratungsstellen, Ratgeber, Selbsttest und vieles mehr auf unserer Hompage www.onlinemediensucht-mk.de

Andreas Palla S@M
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