NOMA Iserlohn Kangaroos: U12 - NRW - GENDER STUDIES…

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16.11.14: BSV Wulfen - Noma Iserlohn Kangaroos
103:51 (20:4, 44:12, 31:72)

Sicher erinnert sich jeder an die spannende Zeit, als er/sie das erste Mal bewusst auf die Vertreter/innen des anderen Geschlechts traf. Bei den rein männlichen Minikangaroos war es am vergangenen Sonntag so weit, als man sich in der Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Wulfen vier Vertreterinnen des „schönen Geschlechts“ gegenüber sah.
Und „schwupps“ hatte das „starke Geschlecht“ alle alten Muster aus der „Mottenkiste“ geholt
und wollte zeigen, dass die Basketballwelt wie auch die übrige mit schierer Kraft gelenkt wird.
Genau 20 Spielminuten später hatten die Iserlohner Youngster in einem Schnellkurs gelernt, wie überholt doch ihre Geschlechterrollen sind. Die cleveren und immer fairen „Jungamazonen“ des Gegners hatten ihnen aufgezeigt, dass „mann“ mit schierer Willenskraft und nach vielen kraftzehrenden Pirouetten zwar bis zum Korb kommt, dann aber nicht mehr die Kraft zum finalen Korberfolg aufbringt. Besonders der Iserlohner Platzhirsch „El Capitano“ David Pavljak stand ohne ein einziges Pünktchen auf dem Spielblock. Trauriger Halbzeitstand trotz unzähliger Korbversuche aus Sicht der Kangaroos: 12:44.
Ein Glück, dass der bis dahin ungehörte Coach Helgi Bencker ab und zu Zeitung liest und in der Halbzeitpredigt die richtigen Worte fand: Wusste er doch zu berichten, dass nach den neuesten Studien das weibliche Geschlecht gar nicht auf starke Egomanen steht, sondern eher den intelligenten „Teamplayer“ bewundert.
Und siehe da: Als die Kangaroos ihre „Cleverness“ auspackten und den „Teamgeist“ aus der Reserve lockten, fielen auch die leichten Körbe und nicht nur die Wulfener Mädels mussten den Gästen manchen Weg zum Korb freimachen. Unter der Gleichberechtigung und gegenseitigen Anerkennung der Geschlechter entstand ein ansehnliches Spiel, bei dem sich alle Kangaroos in die Trefferliste eintragen konnten. Ein besonderes Lob verdiente sich hierbei der den verletzten Nikolas Renneis vertretende Reservespieler Yasarbatin Koyuncu, der die Gangart der NRW-Liga problemlos mitging und 6 schöne Punkte markierte.
Fazit des zufriedenen Trainers: Die Punkteverteilung zeigt die mannschaftliche Geschlossenheit und das von nur 7 Kangaroos gegen die körperlich überlegene Mannschaft des ungeschlagenen Tabellenführers erarbeitete Resultat (51:103) ist besonders angesichts der „verzockten“ 1. Halbzeit durchaus respektabel.


Für die Kangaroos spielten


Müjahid Can (verschollen), Damian Lupascu (2), Marcel Kaufhold (2), Leonard Maida (10) Magnus Metz (13), David Pavljak (16), Niko Renneis (verletzt), Florian Voss (2), Yasarbatin Koyuncu (6)

Bericht: H..Bencker
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