NOMA Iserlohn Kangaroos unterliegen erstmals in eigener Halle!

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Im 14. Heimspiel war es dann soweit. Das Team von Matthias Grothe musste sich in dieser Spielzeit zum ersten Mal vor heimischer Kulisse geschlagen geben. Gegen eine sehr körperlich spielende Mannschaft aus Wedel trafen die Kangaroos vorne zwar ganz ordentlich, ließen in der Defense jedoch viel zu viele einfache Punkte zu. Nun müssen die Kangaroos am nächsten Samstag in Wedel unbedingt gewinnen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen und den Traum vom Finaleinzug am Leben zu erhalten.

NOMA Iserlohn – SC Rist Wedel 85:94 (26:19/49:49/61:70).

Die Stimmung in der ausverkauften Hemberghalle war fantastisch, die 1.400 Zuschauer peitschten ihr Team über die komplette Spielzeit nach vorne. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, oftmals wechselte die Führung hin und her. Bei den Gästen aus dem Norden spielte sich vor allem Aufbauspieler Diante Watkins in den Vordergrund, der immer wieder durch schnellen Zug zum Korb die Iserlohner Defensive vor Probleme stellte. Dennoch schafften es die Sauerländer, sich zunächst etwas abzusetzen. Yannick Opitz stellte kurz vor dem Ende des ersten Viertels die höchste Führung zum 24:15 her (8.). Doch lange sollte die Führung nicht bestand haben, den sieben-Punkte-Vorsprung zur ersten Pause egalisierten die Gäste im zweiten Viertel schnell und das Spiel war wieder offen. Während sich auf Seiten der Rister mit Watkins und Brandon Spearman immer mehr zwei Leistungsträger herauskristallisierten, war es bei den Gastgebern das Kollektiv, das den Erfolg bringen sollte. Alle elf eingesetzten Spieler trugen sich in die Scorerliste ein.

Nach dem Unentschieden zur Halbzeitpause agierten die Kangaroos in dieser Phase zu passiv und machten ungewohnt viele Fehler in der Defensive. Zudem lief Spearman nun richtig heiß, alle seine fünf Distanzversuche jagte er durch die Reuse und kam am Ende auf 30 Punkte. So setzten sich die Wedeler ab und führten nach 30 Minuten mit neun Zählern. Im Schlussabschnitt ging es erneut hin und her. Die Kangaroos verpassten mehrfach die Chance, den Rückstand zu verkürzen. Die Gäste waren in der entscheidenden Phase wacher, Spearman traf zum 80:63 für Wedel, die höchste Führung der Partie (34.).

„Es ist uns leider nicht gelungen, die beiden starken Amerikaner aus dem Spiel zu nehmen, wie wir uns das erhofft hatten. Zudem haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht“, suchte der Iserlohner Trainer Matthias Grothe nach Gründen für die Niederlage. „Vor allem sind wir von unserem eigentlichen Spiel abgekommen, hinten sicher zu stehen. Wir haben die Defense zu sehr vernachlässigt“, resümierte er.

NOMA Iserlohn: R. Dahmen (2), Schwarz (5), Geske (14), Grof (9), Jackman (17), Keßen (3), Rostek (2), Reuter (6), Kavanaugh (9), De Oliveira (-), Krume (12), Opitz (7).
SC Rist Wedel: Diante (26), Hirschberg (4), Kindzeka (2), Erves (7), Spearman (30), Laatzen (-), Böke (4), Strauß (9), Roquette (12), Owusu-Frimpong (0).

Foto: SK

Pressemitteilung NOMA Iserlohn Kangaroos
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