TV Kalkar mit toller Nikolaus-Show

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Turnten um die Wette: Mädchen des TV Kalkar beim Nikolausturnen 2013. (Foto: Alle Heinz Holzbach)
Die Aufregung war groß, das Gewusel vor dem großen Auftritt auch - doch dann, als das Licht ausging, sich der imaginäre Vorhang hob und es in der Dreifachturnhalle in Kalkar endlich losging, standen alle kleinen und größeren Akteure auf ihrer Position - und turnten, tanzten, klatschten, dass es eine wahre Freude war.

150 Jahre TV Kalkar gingen mit dem gestrigen Nikolausturnen zu Ende. Ein Festjahr, wie der Vorsitzende des Turnvereins, Norbert Hos, betonte, das mit vielen Höhepunkten gespickt war. „Das war ein ereignisreiches Jahr, selbst der Kanzleramtsminister, bis jetzt ist er das noch auf jeden Fall, war zu Gast“, so Hos. „Heute findet dieses Jubiläumsjahr seinen Abschluss.“

Dabei hätte der Tag gestern auch ganz aussehen können: „Wir haben gehört, niemand weiß Genaues, dass der Kreis das Nikolausturnen absagen lassen wollte. Wegen der Sicherheitsbestimmungen.“ Ein Schock nicht nur für die langjährige Übungsleiterin Verena Butzen. Das war Freitagabend. Erst Samstag im Lauf des Vormittages habe es dann grünes Licht gegeben.

Es wurde also gestern geturnt in Kalkar - von den Kleinsten bis zu den Größten hatte jede Abteilung eine Menge zu bieten. Ganz frisch dabei: Die Balletttänzerinnen, die seit zwei Jahren unter dem Dach des TV Kalkar trainieren. „Wir haben ja das Studio, und das Ballett kommt super an“, freute sich Verena Butzen.

Die Kostüme, alle selbst genäht, waren bezaubernd. Die Musik war von gestern, aber auch von heute - und eine Hommage an den Musikverein von Calcar, der in der Dreifachturnhalle aufmarschierte, und sich feiern ließ. Denn auch dieser Verein blickte in diesem Jahr auf eine lange, lange Geschichte zurück, eben auf das Gestern: 185 Jahre wurden gefeiert.

Dass dann auch die allerkleinsten Kindergartenkinder einen flotten Tanz aufs Parkett legten, war einfach niedlich anzusehen. Sie packten einen Mäusekoffer - mit allem, was ein weltallverrücktes Mäuschen auf seiner langen Reise braucht. Da ließ der Applaus natürlich nicht lange auf sich warten. Auch wenn in Kalkar zumindest beim Turnnachwuchs von demographischem Wandel nichts zu spüren ist, gibt es zu wenige Übungsleiter. Wer Lust drauf hat: einfach anrufen.
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