Abschiedsparty für den Bergkamener Schandfleck

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Der „architektonische Irrtum der 70er Jahre“ wird kurz vor seinem Abriss Mitte November mit einer Lasershow groß in Szene gesetzt. (Foto: Stephan Glagla ©Urbane Künste Ruhr)

13 lange Jahre stand das Wohnhaus, das eigentlich zum Bergkamener Aushängeschild werden sollte, leer. Mitte November rollen die Bagger an - der Schandfleck muss weg.

Die Architektengruppe osa plant für Urban Lights Ruhr eine besondere Abschiedszeremonie für den zentralen Wohnturm in Bergkamen. Am kommenden Wochenende, 18. und 19. Oktober, sowie im Rahmen des Lichtermarkts am 25. und 26. Oktober, erhält der Turm die letzte Ehre.

Lasershow zum Abschied

Zwei Seiten des Wohnturms wurden schwarz angestrichen und dienen als Projektionsfläche für eine Laserinstallation. Die Laserinszenierung greift Szenarien der Turmgeschichte auf und simuliert seinen Abriss, bis der Turm im Schwarz der Nacht verschwindet. Über einen eingerichteten Radiokanal werden Berichte und Geschichten von Bürgern Bergkamens über den Wohnturm zu hören sein. Das Künstlerkollektiv realities:united aus Berlin realisiert mit der Installation Sender die Choreografie eines Industrieroboters. Platziert auf dem an den Wohnturm angrenzenden Parkdeck, wird der Roboter bei Tag, Nacht und je nach Wetterlage unterschiedlich agieren. Bei Tag schwenkt der Roboter eine Fahne und bei Nacht hält er einen Leuchtstab.
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