Das ‚bedrohte‘ Baudenkmal Wanderstraße 41 in Kranenburg wird saniert

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Kranenburg: Wanderstraße 41 | Als ich heute über die Wanderstraße in Kranenburg spazierte, kam gerade ein Mann mit einer Leiter aus Hausnummer 41, das Haus, worüber ich am 24. August berichtete. Ich hatte gerade entdeckt, dass die Holzschalungsträger an der Front- und Rückfassade die mit Achsen durch das Haus mit einander verbunden waren, entfernt waren.
Bei der Entdeckung dieser Holzschalungsträger hatte ich mir schon gedacht, dass diese für die Stabilisierung der Fassaden war. Das stimmte. Ich wusste aber nicht, dass damals im Haus schon Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden. Dabei war eine tragende Mauer im Erdgeschoss entfernt und da die Decke im Raum marode war, beschloss der Architekt zu der Maßnahme mit den Holzschalungsträgern.
Ich sprach mit dem Mann mit der Leiter. Dieser schickte mir zu der zuständigen Person im Haus. Dieser lud mich ein ins Haus zu kommen. Es war der Bauherr. Dieser gab mir weitere Informationen und gestatte mir Fotos zu machen und diese mit einem Bericht zu publizieren.
Dieses kleine Haus wird innen zu einer modernen Wohnung umgebaut mit Fußbodenheizung, modernem Sanitär, im Erdgeschoss mit einem Zimmer zum Wohnen und Essen (etwa 20 m²), einer Küche mit einem getrennten WC und Platz für eine Waschmaschine (etwa 6 m²). Eine Treppe führt in einen kleinen Kriechkeller.
Im Dachgeschoss mit einem Flur, Bad und Schlafzimmer (knapp 10 m²) und einem Abstellraum von 2,4 m². Das Haus wird gut isoliert, hat schon eine neue Decke, die nun drei Klinker höher gebaut ist als früher). Für die Statik sind zwei Säule eingebaut. Der Fußboden wird höher gelegt. Damit die Haustür geöffnet werden kann, ist bleibt ein Quadrat davor so tief wie früher.
Heute konnte ich die ursprünglichen Klinker der historischen Stadtmauer sehen. Diese sind für die Sanierung freigelegt worden.
Auch die Stelle wo früher eine kleine Wanne zum Baden stand ist im Fußboden im alten Badezimmer sichtbar. Um ins Dachgeschoss zu kommen, ist eine Leiter hingestellt. Man versicherte mir, dass die Bewohner ursprünglich nicht darüber nach oben klettern mussten. Es gab eine bescheidene Treppe. Leider ist davon nichts mehr zu sehen.
Es war ein Erlebnis mal in diesem alten Denkmal Geschützen Stadtmauerhaus herumzuschauen.
Der Architekt dieser Sanierung ist Theo Matthias Braam ( von Theo Braam und Matthias Braam GbR Architekten & Ingenieure in Kranenburg)
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 07.10.2016 | 19:20  
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