Neuer Investor für Strauss Innovation

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Unser Foto zeigt die Strauss-Filiale in Langenfeld. (Foto: WA-Archiv)

Große Teile des Handelsunternehmens Strauss Innovation werden zukünftig von der Deutsche Mittelstandsholding GmbH (DMH) als neuem Eigentümer fortgeführt. Dazu wurden die entsprechenden Bestandteile des Geschäftsbetriebs der insolventen Strauss Verwaltungs GmbH auf die neu gegründete Strauss Innovation GmbH übertragen. Einen entsprechenden Kaufvertrag haben der Strauss-Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Horst Piepenburg und die DMH am vergangenen Donnerstag unterzeichnet. Der rechtliche Betriebsübergang soll nach Erfüllung der erforderlichen Bedingungen Anfang November 2015 stattfinden.

Das Unternehmen teilt weiter mit: "Heute hat sich der neue Investor, der als Co-Investoren und Beiratsmitglieder erfahrene Unternehmer aus dem Einzelhandel eingebunden hat, der Strauss-Belegschaft vorgestellt. Auf die neue Gesellschaft gehen rund zwei Drittel der aktuell 77 Filialen, der Onlineshop, sowie Teile der Verwaltung in Langenfeld über. Die exakte Filial- und Personalplanung wird derzeit noch in Absprache mit den Verfahrensbeteiligten finalisiert. Bis zum Closing des Kaufvertrages, das Anfang November erwartet wird, soll die Planung abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Die neuen Investoren wollen Strauss durch umfangreiche Kooperationen mit strategischen Partnern stärken. Dadurch soll insbesondere der Einkauf bestimmter Warengruppen vereinfacht und beschleunigt werden. Aus der Strauss-Verwaltung gehen daher gut ein Drittel der Arbeitnehmer in die neue Gesellschaft über. Zudem werden die Warenprozesse ab kommendem Jahr über einen neuen Logistikdienstleister erfolgen. Für die ebenfalls insolvente Strauss Logistik GmbH, über die der Warenverkehr bislang erbracht wurde, konnte keine Fortführungsperspektive entwickelt werden.

Nach derzeitiger Planung können mit der gefundenen Sanierungslösung mehr als die Hälfte der bisherigen Arbeitsplätze erhalten werden. Die Arbeitsverträge der Mitarbeiter in den Filialen, im Logistikzentrum sowie in der Zentrale, die nicht auf die neue Gesellschaft übergehen, werden vom Insolvenzverwalter gekündigt. Mit den Betriebsräten wird nun ein Interessenausgleich und Sozialplan erarbeitet."
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