Großhospitalier des Malteserordens in Langenfeld

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In der Gruppenstunde des Schulsanitätsdienstes kamen auch die Vakuumtrage und Splint Schienen zum Einsatz. Der Großhospitalier des Malteserordens Dominique Fürst de la Rochefoucauld-Montbel begleitete die Gruppenstunde und verschaffte sich einen Überblick. Foto: Malteser
Langenfeld (Rheinland): Malteser Hilfsdienst e.V. |

In Begleitung von Dr. Constantin von Brandenstein, Präsident des Malteser Hilfsdienstes in Deutschland, und Karl Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands, stattete Dominique Fürst de la Rochefoucauld-Montbel, Großhospitalier des Malteserordens, der Villa Malta in der Industriestraße einen Besuch ab.

Gruppenstunde zum Thema "Knochenbrüche"

Manfred und Norbert Nitz von der Langenfelder Stadtleitung der Malteser präsentierten den Gästen wertvolle Informationen rund um Langenfeld und die umfangreichen Dienste und Aktivitäten vor Ort. Im Anschluss stand die Teilnahme an einer Gruppenstunde des Schulsanitätsdienstes auf dem Plan zum Thema "Knochenbrüche". Sebastian Knop zeigte den Schülern eindrucksvoll, welche Arten von Brüchen es gibt, wie man sie erkennt und Erste Hilfe leistet. Auch die Vakuumtrage und Splint Schienen kamen zum Einsatz - hiermit werden Frakturen ruhiggestellt, um den Patienten transportieren zu können. Die Schüler waren sichtlich beeindruckt und begeistert Erste Hilfe und mehr in dieser Gruppenstunde im Beisein des Großhospitaliers lernen und üben zu können.


Besuch des Cafés Malta

Im Anschluss öffnete Kerstin Fischer, Leiterin Demenzdienste, die Türen des Cafés Malta - ein Ort der Begegnung und eine Anlaufstelle für demenziell veränderte Menschen und deren Angehörige. In ungezwungener Atmosphäre haben diese hier die Möglichkeit, stundenweise ihre Freizeit gut umsorgt durch speziell geschulte Demenzbegleiter zu verbringen. Den obligatorischen Kaffee - der gehört natürlich dazu - konnten die Besucherinnen des Cafés und ihre Demenzbegleiterinnen an diesem Tag in der netten Gesellschaft der Ordensdelegation zu sich nehmen.

Infos über Katastrophenschutz

Der letzte Besuch galt der beeindruckenden und sehr langen Wagenhalle, in der die Einsatzfahrzeuge in Reih und Glied nebeneinanderstehen. Hier stellten die Zug- und Gruppenführer der Katastrophenschutzeinheit ihre Arbeit anhand der verschiedenen Fahrzeuge vor. Rochefoucauld-Montbel schaute sich alles ganz genau an und ließ es sich auch nicht nehmen, die Weste von Gruppenführer Rolf Gade anzuprobieren und das ein oder andere Gerät aus den Fahrzeugen zu ziehen.

Organisation der Notfallseelsorge

Guido Boes, katholischer Koordinator der Notfallseelsorge im Kreisdekanat, erläuterte zum Abschluss des Rundgangs gemeinsam mit der diensthabenden Janina Blättler, Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres, die Organisation der ökumenischen Notfallseelsorge im Kreis Mettmann und die Beteiligung der Malteser daran.

Grillabend mit den Helfern zum Abschluss

Am Abend lernte der hohe Besuch aus Rom einen Teil der großen Langenfelder Helferschaft kennen. Mit einem gemeinsamen Grillabend - zudem auch noch Dr. Elmar Pankau vom geschäftsführenden Vorstand hinzu kam - hatte der Besuch des Großhospitaliers einen gebührenden Ausklang.
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