"Großeinsatz" an Balver Höhle

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Solch ein Massenaufgebot an Rettungskräften erlebt man selten. 340 Helfer der verschiedensten Organisationen waren heute rund um die Balver Höhle im Einsatz. Die Bundesstraße 229 von der Balver Höhle bis zur Kreuzung B 515 war mehrere Stunden lang gesperrt.

Hier das Szenario, das ebenso gut aus dem Drehbuch eines Katastrophenfilms hätte stammen können:

Panisch schreiend kommen drei Frauen aus der Höhle und werden von Feuerwehrkameraden, die die Brandwache stellen, sofort versorgt. Pfefferspray soll jemand während des Festes in der Höhle versprüht haben - es kam zur Panik.
Sofort reagiert die Brandwache und fordert Rettungskräfte an.
Es dauert eine Weile, dann ertönen aus allen Richtungen Martinshörner.
Die Einfahrt zur Höhle ist gesperrt, ein Pkw-Unfall. Eine Person ist unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Die angerückte Feuerwehr, Kameraden der Löschgruppe Balve, kümmern sich sofort um den Unfall, damit die anderen Rettungskräfte mit ihrer Ausrüstung zur Höhle kommen.
In der Höhle schreiende und weinende Personen.
Nach und nach treffen die Rettungskräfte vom DRK, Maltesern und Feuerwehr in der Höhle ein und versorgen die Verletzten. Rettungsärzte kümmern sich um die Schwerstverletzten.,

Nur eine
Übung!

Das alles war zum Glück nur eine Übung, die über mehrere Stunden lief. Die 340 beteiligten Einsatzkräfte stammten aus dem gesamten Märkischen Kreis, aus Siegen und dem Kreis Soest.
Die Idee dieser Übung stammte von den beiden Stadtbrandinspektoren aus Balve, Frank Busche und Oliver Prior, die beim Märkischen Kreis diesen Vorschlag gemacht hatten.
Es war eine große Übung, deren Ablauf Zeitmäßig realistisch war. Denn etwa 15 Minuten nach Alarmierung trafen die ersten Rettungskräfte ein.

Die Pressestelle des Märkischen Kreises schreibt zum Geschehen aktuell auf ihrer Facebookseite (auszugsweise):

"Großübung ist
prima gelaufen"

342 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen, 100 Einsatzfahrzeuge, 10 Beobachter quasi als Schiedsrichter und großes Medieninteresse. Die Großübung eines "Massenanfalls von Verletzten" (MANV) in und an der Balver Höhle ist prima gelaufen. Darin waren sich alle Beobachter anschließend einig. Es gab kleinere Erkenntnisse, was zu verbessern ist. Das wird in etwa sechs Wochen bei der Abschlussbesprechung der Beteiligten angesprochen.
Ein ganz dickes Lob verdienten sich die gut 30 Mitglieder des Festspielvereins Balver Höhle, die mit großem Engagement die Verletzten darstellten. Insgesamt mussten 30 Verletzte und ebenso viele Betroffene betreut und versorgt werden.

Alle Fotos stammen von Günter Cordes. Herzlichen Dank!
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