Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Verschieden gepolt"

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Wenn nach tristen Tagen endlich wieder die Sonne strahlt, dann hat das auf viele Menschen eine "magnetische" Wirkung.
Aber da Magnete bekanntlich verschiedene Pole haben, wirkt sich diese "Sonnenanziehungskraft" auf Männlein und Weiblein unterschiedlich aus. Das habe ich am Sonntag erlebt.

Da nämlich zog es mich magisch auf unsere Terrasse - nur äußerst widerwillig machte ich einen Zwischenstopp am Haushaltsschrank, um Handfeger und Schüppe mitzunehmen. Draußen entfernte ich eine Schutzplane und entstaubte und entlaubte dann unseren Strandkorb.
Ein hoffnungsvoller Blick gen Himmel ... nein, schade, die Sonne stand noch viel zu tief und auch im falschen Winkel, um zu einem Sonnenbad einzuladen.
Als ich meiner Frau diese traurige Kunde überbringen wollte, sah ich, dass das Frühlingswetter sie mit ganz anderen Absichten in den Garten gelockt hatte. Darauf wiesen Blumenkästen, Blumen, Harke, Rechen und (noch leere) Laubsäcke unmissverständlich hin.
Jetzt, wo ich einen Tag später diese Worte zu Papier bringe, weiß ich, dass nicht nur viele Wege nach Rom, sondern auch zu einem Muskelkater führen.
Mit einigen Zipperlein durch den ungewohnten Sitzwinkel im Strandkorb hatte ich ja gerechnet, solche durch Gartenarbeit waren nicht geplant.
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