Fünf wollen ins Rathaus

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Fünf Kandidaten - fünf völlig unterschiedliche Charaktere: (v.li.) Bernd „Tete“ Maßling (parteilos), Volker Fleige (SPD), Stefan Weige (FDP), Martin Wächter (CDU) und Bruno Homberg (UWG).

Fünf Herren - je einer aus CDU, SPD, FDP und UWG sowie ein parteiloser - möchten in Menden Bürgermeister werden.

In einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Alten Ratssaal, die von der VHS mit mehreren Kameras gefilmt wurde, stellten sie sich erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit vor: Bernd „Tete“ Maßling (parteilos), Volker Fleige (SPD), Stefan Weige (FDP), Martin Wächter (CDU) und Bruno Homberg (UWG).


Wem gebührt die Ehre
für den neuen
Alten Rathausplatz?

Obwohl dabei insgesamt eine lockere Stimmung herrschte, gab es natürlich doch die ein oder andere gegenseitige „Attacke“. Zum Beispiel dabei, ob die Neugestaltung des Alten Rathausplatzes denn nun der CDU oder der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Volker Fleige auf die Fahnen zu schreiben sei.
In mehreren Runden stellten die Kandidaten zunächst sich und dann ihre Programme beziehungsweise Schwerpunkte vor.

Volker Fleige

Volker Fleige verwies auf die Erfolge, die im Laufe seiner Amtszeit gemacht wurden. Unter anderem: „Als ich 2009 das Amt antrat, war die erste Aufgabe, das Bahnhofsproblem zu lösen ...“


Bernd Maßling

Rockmusiker Bernd Maßling, seit 30 Jahren als Musiker „on the road“, punktete mit Direktheit: „Ich kann Ihnen nichts versprechen, sonst würde ich unredlich sein.“ Schließlich habe er als Außenstehender keinen Blick auf städtische Zahlen.

Bruno Homberg

Bruno Homberg möchte junge Leute und Dienstleistungsfirmen nach Menden holen. Und die Straßen ausbessern.


Stefan Weige

Stefan Weige sieht als einen Schwerpunkt, Menden für Familien und Firmen attraktiv zu machen. „In Menden wurde in den vergangenen Jahren Demographie hingenommen und Demographie verwaltet.“


Martin Wächter

Martin Wächter möchte Energien bündeln: „In den letzten Jahren wurde zu viel übereinander geredet und zu wenig miteinander.“
Außerdem stellten alle Kandidaten heraus, weshalb sie persönlich überzeugt sind, dass sie eine Verwaltung leiten können.

Arbeit eines Bürgermeisters
oft unterschätzt

Dies kommentierte der amtierende Verwaltungschef Volker Fleige mit den Worten: „So wie ich es mir nicht zutrauen würde, ein anderes Unternehmen oder eine andere Fima zu leiten, so wird die Arbeit eines Bürgermeisters unterschätzt.“
Alle Neuen, so Fleige weiter, bräuchten mindestens zwei Jahre, um sich einzuarbeiten.
Die Zuschauer lernten an diesem Abend zwar inhaltlich wenig Neues, dafür aber fünf Persönlichkeiten kennen.
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1 Kommentar
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Detlef Albrecht aus Menden (Sauerland) | 29.08.2015 | 07:35  
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