Leckeres aus "Müll" zaubern: Mit Reste-App Bares sparen

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In Mülleimern gammelt bares Geld vor sich hin! Denn: Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg, obwohl man es noch verarbeiten könnte. Wir lassen uns beim Einkauf viel zu oft "verführen". In vielen Fällen ließe sich daraus noch etwas zaubern. Habt Ihr Lebensmittel übrig, die ihn den Müll wandern sollen? Die Smartphone-App "Zu gut für die Tonne" hilft Euch dabei.

Wählt auf dem Handy eine oder mehrere Zutaten aus und schon bekommt Ihr ein leckeres Rezepte für beste Reste. Die kostenlose App bietet hunderte Rezepte von Sternenköchen und prominenten Kochpaten, wie Sarah Wiener, Johann Lafer und Anderen. Wie wäre es etwa mit: Geeister Beerencreme mit Schokolade? Hat man frische Beeren nicht aufgegessen und deswegen tiefgefroren, können sie später in wenigen Minuten als leckere Geeiste Beerencreme zubereitet werden.

Viele der Lebensmittel, die wir kaufen, wandern originalverpackt und ungenutzt in den Müll. Wir kaufen zu viel ein, lagern unsere Lebensmittel falsch, verwerten Reste nicht weiter. Das hat Folgen für uns und für die Umwelt. Die App gibt außerdem Einkaufstipps, zur richtigen Aufbewahrung und Verwertung von Lebensmitteln. In einem Lebensmittellexikon kann man sich über Lagerung und Haltbarkeit informieren.

Info:

Nach einer aktuellen Studie der Universität Stuttgart, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wirft jeder von uns pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg – das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen. Aufs ganze Land hochgerechnet ergibt das einen gewaltigen Berg von 6,7 Millionen Tonnen. Den produzieren wir, die Verbraucher. Und wir haben es auch in der Hand, diesen Berg kleiner werden zu lassen.

Bedenkenlos entsorgt wird auch, was wir für verdorben halten, es aber meistens gar nicht ist. Dieses Schicksal ereilt besonders oft Milchprodukte. Wer kennt das nicht: Man holt sich einen Joghurt aus dem Kühlschrank, sieht, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, und wirft den Becher ungeöffnet in den Mülleimer. Ebenso gut könnten wir bares Geld wegwerfen. Denn „abgelaufen“ bedeutet in den seltensten Fällen „nicht mehr genießbar“.

Wer Lebensmittelabfälle reduziert, zum Beispiel indem man das Mindesthaltbarkeitsdatum wörtlich nimmt - mindestens haltbar bis - kann richtig Geld sparen: Aufs gesamte Jahr gesehen, wandern pro Person Lebensmittel im Wert von rund 235 Euro in die Tonne.




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