Zwei Musicals – eine Kooperation

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Gehen musikalisch gemeinsame Wege (von links): Dr. Sandor Pergel, Georg Thomanek, Frank Schneider, Daniel Zimmermann und Jan Raderschatt. Foto: Michael de Clerque

Enge Zusammenarbeit der Nachbar-Musikschulen – Premieren am 5. Juni und am 23. Oktober

Von Elfie Steckel

Ein weiteres Mal arbeiten städtische Einrichtungen aus Langenfeld und Monheim zusammen: Diesmal geht es um zwei Musikschul-Musicals, die zwar getrennt inszeniert und aufgeführt werden, aber durchaus gemeinsame Akteure haben. Nicht zuletzt die beiden Bürgermeister freuen sich über diese Musiker-Kooperation.

Im Langenfelder Rathaus stellten die beiden Verwaltungschefs Frank Schneider und Daniel Zimmermann sowie die Musikschulleiter Jan Raderschatt und Georg Thomanek mit Regisseur Dr. Sandor Pergel gestern ihre Projekte vor.

Als „ein schönes Gemeinschaftsprojekt, auch mit zwei Förderschulen“ begrüßte Langenfelds Bürgermeister Schneider die Musicals, sein Monheimer Kollege Zimmermann fand den Austausch der Akteure und die Inklusion, deretwegen Fördermittel in Höhe von 15 000 Euro flossen, besonders bemerkenswert.
Jan Raderschatt berichtete von Gesprächen mit den Monheimer Kollegen über Möglichkeiten der Kooperation und der Begabtenförderung, die seit zwei Jahren laufe. Sie sei so weit gediehen, dass sie inzwischen auch auf die Orchester ausgedehnt würde. Ein besonderes Erlebnis für die Musikschüler seien auch jeweils Auftritte in der Nachbarstadt.
„Die Zusammenarbeit klappt hervorragend“, so Georg Thomanek. Wegen verschiedener konzeptioneller Ansätze habe man sich aber für zwei Musicals entschieden, allerdings mit Beteiligten aus beiden Städten.
„Alles ist dabei, von Jung bis Alt, wir haben Sechsjährige und über 70-Jährige auf der Bühne und unter den Musikern“, schwärmte Sandor Pergel, der beide Stücke für absolut familientauglich hält. In Langenfeld hat man sich für die Geschichte von Robin Hood entschieden, allerdings mit einer kindgerechten Fassung im Hinblick auf Freiheit und Gerechtigkeit. Dieser Zusatz, so Pergel, umfasse auch aktuelle Themen. Das allerdings werde nicht trocken-theoretisch dargestellt, sondern durchaus anschaulich, aber gewaltfrei. Zur Darstellercrew gehören 50 Sänger (gecoacht von Britta von Anklang), Tänzer und Schauspieler.


Premiere von „Robin Hood“ ist am 5. Juni in der Langenfelder Stadthalle. Vier weitere Aufführungen folgen am 6. und 7. Juni. Karten sind ab sofort erhältlich.
So weit zum Langenfelder Projekt, für das die Proben schon in die Endphase gehen. Die Monheimer haben noch etwas Zeit bis zur Pipeline-Explosion in „Rheinheim“. Ja, richtig gelesen: Die Pipeline geht hoch, und es gibt weitere Action – mehr will Thomanek aber erst im Sommer verraten. Die Zielgruppe sei allerdings die gleiche wie in Langenfeld: Familien mit Kindern ab Grundschulalter.
Die Frage des Wochen-Anzeigers an die beiden Bürgermeister, ob denn weitere Kooperationen städtischer Einrichtungen geplant seien, haben beide nicht verneint. Man arbeite durchaus schon in etlichen Bereichen zusammen, so Zimmermann, und Schneider sagte: „Es gibt keine konkreten Pläne, aber wo Kooperationen möglich und sinnvoll sind, wollen wir sie auch in die Tat umsetzen!“

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