Startpaket für Flüchtlinge

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Putzmittel, Essen und Getränke sowie Hygieneartikel gibt es als Startpaket für die Flüchtlinge, die dauerhaft in Monheim untergebracht werden. Foto: de Clerque
Monheim: BeratungsCentrum | Mit einem Startpaket bestehend aus Essen, Getränken, Hygieneartikeln und Putzmitteln kann der Verein „beratungsCentrum“ künftig die Flüchtlinge unterstützen, die dauerhaft in Monheim untergebracht sind. Möglich macht dies eine Spende von Heinz Hövener, Geschäftsführer des Edeka Frischecenters.

150 blaue Eimer verziert mit bunten Pril-Blumen und gefüllt mit Reinigungsmitteln, 200 Kulturbeutel jeweils zur Hälfte gefüllt mit Hygieneartikeln für Männer und Frauen sowie 60 für Kinder und dazu palettenweise Grundnahrungsmittel – mit dieser Spende kann das Team vom „beratungsCentrum“ ab sofort den Ankommenden den Start erleichtern. „Das ist für uns eine sehr große Hilfe“, sagt Michael Schlemminger-Fichtler, 1. Vorsitzender des Vereins.

In Kooperation mit der Stadt und dem Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) begleitet das „beratungsCentrum“ die 375 Flüchtlinge, die zurzeit dauerhaft in Monheim untergebracht sind und auf die Bewilligung ihres Asylantrages warten. Sie leben in Wohnungen, die die Stadt von der LEG angemietet hat. „Das war eine gute Entscheidung, denn so können die Familien zusammen in einer Wohnung untergebracht werden und sind so leichter zu integrieren“, meint Schlemminger-Fichtler.

Der Verein nimmt die Neuankömmlinge in Empfang, weist die Wohnung zu und hilft bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, wie zum Beispiel Arztbesuchen. Bisher wurde die Grundausstattung nicht nur selbst finanziert, sondern musste auch beschafft werden. Hier setzt nun die Hilfe von Heinz Hövener ein: „Das ist eine außergewöhliche Situation und da helfen wir gerne, wo es nötig ist.“

Der Geschäftsführer des Edeka Frischecenters unterstützt bereits seit einigen Jahren den Kidstreff des „beratungsCentrums“ und auch für weitere Projekte des Vereins hat der Geschäftsmann seine Unterstützung zugesagt.

Michael Schlemminger-Fichtler möchte Sprachkurse für die Flüchtlinge einrichten. Zwei Kurse à vier Stunden pro Woche sollen es sein. Zwei frühere Kollegen hat der ehemalige Leiter der Peter-Ustinov-Gesamtschule bereits mit ins Boot geholt. Lehr- und Lernmittel werden ebenfalls von Heinz Hövener gesponsert. „Die Zeit, die Menschen hier auf eine Entscheidung warten, können sie so nutzen, um Deutsch zu lernen“, meint Michael Schlemminger Fichtler.
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