Vergewaltigung: Opfer bittet Zeugen, sich zu melden

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Mit diesem Foto sucht die Polizei nach dem Vergewaltiger. (Foto: Polizei)

Erst am vergangenen Freitagmorgen, 23. Januar, berichtete die Polizei von der erneut intensivierten Fahndung nach dem Vergewaltiger von Hilden und Langenfeld, gleichzeitig aber auch von der weiterhin andauernden Suche nach dem anonymen Augenzeugen und Hinweisgeber zur Hildener Tat.

Nur Stunden nach der vorgenannten Presseveröffentlichung wurde bei der Polizei bekannt, dass sich der unbekannte Tatzeuge und Hinweisgeber aus Hilden erneut gemeldet hat. Diesmal wandte sich der Unbekannte in einem erneut anonym verfassten Schreiben unmittelbar an das Hildener Opfer. In seinem sehr persönlich verfassten Brief bringt der Schreiber sehr eindrucksvoll und glaubhaft seine große Scham und
Reue bezüglich seines bisherigen Verhaltens und seiner Mutlosigkeit zum Ausdruck.

Gleichzeitig schildert der Briefschreiber aber erneut Einzelheiten zum Tatgeschehen vom 29.09.2014, die den kriminalpolizeilichen Ermittlern in dieser Form bisher unbekannt waren und eindringlich belegen, wie wichtig ein unmittelbarer Kontakt
der Kriminalisten mit dem Zeugen wäre.

Das von dem Brief und seinem Inhalt stark beeindruckte junge Opfer der Tat fordert den anonymen Hinweisgeber deshalb auf diesem Weg auch ganz eindringlich auf, sich namentlich bei der Polizei zu melden und bei der Aufklärung der beiden schwerwiegenden Straftaten aus Langenfeld und Hilden aktiv zu helfen. "Nur auf diesem Weg", so die junge Frau, "kann ich die Entschuldigungen des Hinweisgebers ernst nehmen, seiner geschilderten Reue und Scham glauben."

Genauso sehen es die Staatsanwaltschaft und die kriminalpolizeilichen Ermittler der zuständigen Ermittlungskommission beim Kriminalkommissariat 11 in Mettmann. Wie wichtig die Mitwirkung und ein unmittelbarer Kontakt der ermittelnden Kriminalisten der "EK HiLa" mit dem Zeugen sind, bestätigen neue Ermittlungsansätze, die sich aus dem letzten Schreiben ergeben. Auch Kriminalhauptkommissar Frank Pick, Chef-Ermittler der "EK HiLa", wendet sich deshalb auf diesem Weg an den unbekannten Zeugen mit der Bitte und Aufforderung: "Melden Sie sich namentlich, helfen Sie uns, befreien Sie sich von Ihrem Schuldgefühl!".

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