Ab dem 1. April ist die „dezentrale“ in der City geöffnet

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Der Mitmach-Raum für die Innenstadt steckt in den Startlöchern. Darüber freuen sich (v.l.) Ulrich Ernst, Alexandra Hanf, Selma Scheele und Matthias Frense. (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/AK)

Von RuhrText

Seit Oktober des vergangenen Jahres ist die so genannte „dezentrale“ an der Leineweberstraße (Ecke Schollenstraße) umgebaut worden. Ab dem 1. April ist der Mitmach-Raum in der Innenstadt wieder regelmäßig geöffnet.

In Styrum und Eppinghofen sind ähnliche Projekte bereits etabliert. „Jetzt haben wir die offene Flanke Innenstadt geschlossen“, sagt Ulrich Ernst, Dezernent für Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Sport und Kultur. Zudem hatte das Bildungsnetzwerk Innenstadt bisher keinen festen Anlaufpunkt. Der Ringlokschuppen nutzte die Räumlichkeiten am Ende der Leineweberstraße, wo diese sich mit dem Ausläufer der Schlossstraße trifft, schon länger. Unter anderem für das Projekt „Silent University“, ein Angebot für geflüchtete Akademiker, die sich in Vorträgen, Seminaren oder Workshops austauschen können.

Die „dezentrale“ soll aber ein Raum für Menschen aus allen Bildungsschichten werden. „Die personelle Überschneidung wird hochspannend“, sagt Matthias Frense, Geschäftsführer Kultur im Ringlokschuppen. Alle Beteiligten betonen aber, dass es kein festes Programm geben wird, sondern sich verschiedene Veranstaltungen und Projekte entwickeln sollen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass hier etwas entstehen wird und bin gespannt, was hier anders sein wird als an den anderen beiden Standorten in Eppinghofen und Styrum“, sagt Dezernent Ulrich Ernst.
Alexandra Hanf vom Bildungsnetzwerk Innenstadt betont, dass durch die „dezentrale“ die Teilhabe der Menschen in der Stadtmitte vergrößert werden soll. Zudem sollen die Angebote der verschiedenen Institutionen, die zum Teil keine eigenen oder nicht ausreichend große Räumlichkeiten haben, zusammengeführt werden.

Eröffnungsveranstaltung

Der Mitmach-Raum wird sich auch stets an andere Events in der City anschließen – zum Beispiel beim Blumenmarkt am 9. April oder beim Tag des Mülheimer Sports, dem Event „Mülheim mittendrin“ sowie dem verkaufsoffenen Sonntag am 8. Mai.
Die Eröffnungsveranstaltung steigt bereits an diesem Samstag, 12. März, zwischen 13 und 17 Uhr. Verschiedene Mitmach-Aktionen werden von den Innenstadt-Partnern betreut.

Ab dem 1. April ist die „dezentrale“ zudem immer montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr sowie mittwochs und donnerstags auch von 14 bis 17 Uhr geöffnet. An jedem ersten Donnerstag im Monat findet zudem ein Teamtreffen von 14 bis 16 Uhr statt. Hier sollen Ideen für neue Projekte entworfen und erörtert werden.

Nach dem Umbau stehen über 200 m² Fläche mit einem Arbeitsbereich, einem Café-Bereich, einer Kinderspielecke, dem Veranstaltungsbereich und einer Küche zur Verfügung. 120 Teilnehmer sind bei Veranstaltungen maximal zugelassen.
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