"theater" an der Ruhr Offener Brief an Roberto Ciulli

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Damit der offene Brief auch mal öffentlich wird :

Mülheim, den 16.08.2015

Sehr geehrter Herr Ciulli,

in der „Konzeption“ des Theaters an der Ruhr habe ich folgenden Satz gefunden:
„Die Frage nach der Struktur eines Systems ist aber die Frage nach seinem inneren Wesen, denn jede Struktur begrenzt und beschränkt die Möglichkeiten und die Fähigkeit mit dem System Welt zu kommunizieren. Im Falle einer Theaterstruktur geht es darüber hinaus um Glaubwürdigkeit.“
Wenn ich diese Worte überdenke, gewinne ich den Eindruck, dass das „innere Wesen“ des Theaters an der Ruhr die Fähigkeit besitzt „mit der Welt zu kommunizieren“…
Die „Glaubwürdigkeit“ Ihrer Theaterstruktur steht für mich aber in Frage, wenn die „Kommunikation mit dem System Welt“ nicht einmal unter dem eigenen Dach möglich ist.
Orte mit solch kultureller, integrativer und kommunikativer Kraft wie das SOL-Kulturcafe und das Theater an der Ruhr, sind für die Vielfältigkeit und Lebensqualität in unseren Städten besonders wertvoll.
Solche Orte zu ermöglichen und zu erhalten verstehe ich auch als Kulturarbeit.
Ich möchte Sie deshalb dringend bitten, sich meinem Ansinnen zu öffnen und in eine Kommunikation mit dem Geschäftsführer der SOL-Kulturbar, Hakan Mengil und seinen Partnern zu treten um Missverständnisse oder Vorurteile zu beseitigen und weiterhin neben- und mit-einander zu arbeiten!
Es kann nicht sein, dass hier „Kultur mit Kultur kollidiert“ ( Zitat WAZ Mülheim 13.08.15)
Hochachtungsvoll,

Daniel Heiming
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Heiner Waldmann aus Mülheim an der Ruhr | 10.11.2015 | 00:49  
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