Zukunftsmusik an der Hochschule

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Um diesen Betrieb dreht sich alles bei der Überplanung des Geländes an der Duisburger Straße.

Mit nur mäßiger Beteiligung ging die Öffentlichkeitsversammlung zum Bebauungsplan „Duisburger Str. /Ergänzungsflächen Hochschule Ruhr-West“ über die Bühne.

Selten waren die Voraussetzungen für eine große Bürgerbeteiligung so gut, wie in diesem Falle. Der Schulungsraum der Hauptfeuerwache bietet jede Menge Platz. Doch nur ein gutes Dutzend Bürger waren gekommen um sich die Ausführungen des Amtes für Stadtplanung und Stadtentwicklung anzuhören.
Auslöser dieser Bürgerinformation war die Bauvoranfrage eines Schreinereibetriebes am westlichen Ende des Hochschulgeländes. Ungefähr da, wo die Duisburger Str. den Knick durch die Unterführung in Richtung Duisburg macht. Felix Blasch, Leiter des Amtes für Stadtplanung, Bauaufsicht und Stadtentwicklung erklärte, verdeutlichte und zeigte an Hand von Präsentationsbildern was derzeit auf dem Gelände angesiedelt ist und wie das Gelände aus Sicht der Stadt zukünftig aussehen soll.

Landmarke soll Zeichen setzen

Denn dem Antrag zur Bebauung wurde zunächst einmal nicht zugestimmt. Die Stadt plant nicht nur das Gelände des Schreinereibetriebes sondern auch die angrenzende momentan brach liegende Fläche zu überplanen. Dabei geht es nach den Worten von Blasch darum: „Dass einerseits den Anforderungen einer städtebaulichen Planung genüge getan wird und andererseits auch weit vorausschauend geplant werden soll.“ Soll heißen, der vom Landschaftsverband geplante Radweg zwischen Dortmund und Duisburg führt auch quer durch Mülheim. Dafür ist bereits im Planungsentwurf ein zehn Meter breiter Streifen vorgesehen. Davon sollen sechs Meter auf die Fahrbahn entfallen. Weiterhin soll in die Planung bereits jetzt schon eine eventuelle Umlegung der Duisburger Straße als gerade Verlängerung zwischen Broich und Speldorf einfließen. Zukunftsmusik, die bereits jetzt Berücksichtigung findet.
Blasch könnte sich eine dreigeschossige Bauweise entlang der Duisburger Straße vorstellen. Als Studentenwohnungen zum Beispiel. Die soll jedoch nicht dazu führen, dass eine geschlossen Häuserfront entsteht. Lücken zwischen den einzelnen Häusern sollen für Auflockerung sorgen. Am Ende der Planungsfläche stellt sich Blasch ein besonderes Gebäude vor. „Als Landmarke könnte dort etwas entstehen, was Zeichen setzt. Mit einem kleinen Café oder einem Copy-Shop zum Beispiel.“
Alles in der Planung. Entscheiden wird jedoch sein, ob der Eigentümer der Fläche das Gelände verkauft und die Stadt somit den gesamten Streifen überplanen und bebauen lassen kann.
Weitere Auskünfte und Infos sind erhältlich: Amt für Stadtplanung; Technisches Rathaus, Hans-Böckler-Platz 5; 19. OG; 45468 Mülheim oder im Internet: www.muelheim-ruhr.de/Rathaus&Bürgerservice/Stadtplanung
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