Starker MKV bei der Westdeutschen Meisterschaft

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Emilie Biesen und Johanna Schimanski (Foto: MKV)
 
Johanna und Emilie auf dem Weg zur Silbermedaille (Foto: MKV)

JonasBorkowski wird Westdeutscher Meister
Johanna Schimanski holt 5 mal Silber

Die Rennsportmannschaft des Mülheimer KV hat bei den Westdeutschen Meisterschaften in Duisburg starke Leistungen gezeigt. Neun Medaillen erkämpften die Sportlerinnen und Sportler.
Westdeutscher Meister über 2000 Meter wurde nach einem dramatischen Rennen Jonas Borkowski. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von etwas über einer Sekunde vor seinem Dauerrivalen von der DJK Ruhrwacht, Til Osterkamp. Im Kanumehrkampf konnte Jonas die Bronzemedaille gewinnen. Im K1 über 500 Meter hatte er sich durch zweite Plätze im Vor- und Zwischenlauf sicher für das Finale qualifiziert. Hier wurde er dann Fünfter. Im K2 über 500 Meter erreichte er zusammen mit Moritz Konietzka den sehr guten fünften Rang.
Auf Silber abonniert war bei diesen Meisterschaften Leistungsklasse Fahrerin Johanna Schimanski. Im K1 über 200, 500 und 1000 Meter musste sie sich jeweils knapp Lisa Oehl von der KG Essen geschlagen geben. Im K2 über 200 und 500 Meter fuhr sie zusammen mit Emily Biesen ebenfalls auf den Silberrang. Besonders spannend war das Rennen über 200 Meter. Im Ziel hatte das Boot des Kanu Ring Hamm einen Vorsprung von knapp einer zehntel Sekunde. Emily Biesen erkämpfte sich im K1 über 500 Meter den sechsten und über 200 Meter den guten, aber undankbaren vierten Platz.
Im Bereich der männlichen Jugend erzielten die MKV Fahrer ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Im K2 über 1000 Meter hatten sich Florian Schimanski und Leander Weymann sicher für das Finale qualifiziert. Hier verbesserten sie ihre Vorlaufzeit um beinahe acht Sekunden und durften sich über die Silbermedaille freuen. Auf der Langstrecke über 5000 Meter mussten sie sich nur dem Boot der KG Essen knapp geschlagen geben. Nach 21:05 Minuten paddeln war die Silbermedaille der verdiente Lohn. Phillip Biesen und Ton Widmann belegten in diesem sehr knappen Rennen den sehr guten vierten Rang.
Im K1 über 200 Meter hatte sich Florian Schimanski über Vor- und Zwischenlauf ins Finale gefahren, wo er dann den fünften Rang belegte. Über 500 belegte er im Endlauf den sechsten Rang, hauchdünn vor Leander Weymann, der sich mit Platz sieben zufrieden geben musste. Im K1 über 1000 Meter hatte dann Leander im internen Vergleich die Bootsspitze vorne. Er belegte im A Finale einen tollen vierten Platz, Florian wurde Siebter.
Im K2 über 500 Meter belegte das Team Weymann/ Schimanski den fünften Platz, eine Sekunde vor dem zweiten MKV Boot mit Kock/ Geisen. In das Finale über 500 Meter hatte Trainerin Irene Pepinghege zwei Boote geschickt. Das Quartett Schimanski/ Glenn Geisen/ Kock/ Weymann erreichte den vierten Rang, das zweite MKV Boot in der Besetzung Biesen/ Hamme/ Widmann/ Bennet Geisen wurden Sechste.
Im Langstreckenrennen über 5000 Meter kam Glenn Geisen mit einer Zeit von 23:31 Minuten auf den sechsten Platz, Sven Kock wurde mit der Zeit von 24:54 Minuten Zehnter.
Bei den Herren Junioren hatte sich Klaus Steinbrink mit starken Zeiten im K1 über 200 Meter in das A Finale gefahren. Hier bestätigte er seine guten Vorlaufzeiten und kam auf Platz neun. Zusammen mit Matteo Keil erreichten sie in den Finalläufen über 200 und 500 Meter jeweils den sechsten Platz.
Über eine Bronzemedaille durften sich über 5000 Meter die Jugendfahrerinnen Lena Kuschniok und Linda Wolf freuen. Auch über 200 und 500 Meter waren die beiden im K2 schnell unterwegs. In beiden Rennen fuhren sie jedoch knapp am Podestplatz vorbei, sie wurden jeweils Vierte.
Jetzt beginnt für die Rennmannschaft die Vorbereitung auf den Höhepunkt des Jahres, die Deutschen Meisterschaften. Diese finden in diesem Jahr Ende August in Hamburg statt.



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