Letzte Gelegenheit vor der Sommerpause!

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Wir sind bereit!
 
Peter und Helmut machen sich bereit.
 
Peter macht Reklame für m4y.
Mit dem Süchtelner Höhen Prof. Marathon hat Claudia eine schöne Gelegenheit geschaffen, damit Marathonläufern auch im Westen der Republik ihrem Hobby regelmäßig nachgehen können. Seit 2013 gibt es nun schon diese Serienveranstaltung und zum Ferienbeginn in NRW findet nun nochmals die 59. und 60. Auflage statt. Natürlich nutzten auch wieder etliche Läufer diese Möglichkeit. Da ich mich für einen Doppelstart nicht fit genug fühle, habe ich mich für die 60. Veranstaltung am Sonntag entschieden.
Meine Anmeldung am Dienstag bestätigte mir Claudia umgehend und so mache ich mich am Sonntagmorgen mal wieder auf Weg nach Süchteln. Nach einer 45minütigen Autofahrt erreiche ich die Hindenburgstraße und werde wie immer herzlich von Claudia empfangen. Zusammen mit ihrer Familie sorgt sie hier für eine nette und entspannte Atmosphäre, welche immer etliche Läufer nach Süchteln zieht. Darunter sind viele Wiederholungstäter und das spricht ja auch für die Qualität der Veranstaltung.
Hier kann man auf einem vom DLV genehmigten und vermessenen Kurs die Marathonstrecke laufen. Dazu muss man eine 6,4 km Runde über die Süchtelner Höhen sechsmal durchlaufen und kommt dann noch mit einer kleinen Wendepunktschleife auf die 42,195 km. Durch die 6,4 km Runde benötigen wir nur eine Verpflegungsstelle, welche in der Garage eingerichtet ist. Diese üppige Verpflegungsstelle lässt keine Wünsche offen. Neben Getränken aller Art gibt es noch zusätzlich Süßes und Salziges und das alles in großzügigen Portionen. Da ist die Startgebühr von 15 Euro wirklich günstig, da man ja auch noch eine Urkunde und ein schönes Präsent erhält. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt und die Sollzeit beträgt 8 Stunden.
Nach und nach treffen die Teilnehmer ein. Claudia, Peer, und Willem waren schon gestern dabei und wirken kein bisschen geschlaucht. Wenn ich mir einen konditionellen Vorteil als Einmalläufer erhofft habe werde ich enttäuscht. Besonders freue ich mich, dass ich mit Peter einen Kollegen von „marathon4you“ treffe. Er hat Ausschreibungen vom Röntgenlauf am 25.10.2015 mitgebracht. Claudia und Peer erhalten noch von ihm eine schöne Funktionsjacke mit Emblem, da sie 2014 dort den 100 km Lauf gefinisht haben.
Bis auf Helmut sind alles Wiederholungstäter am Start. Helmut will hier heute tatsächlich seinen ersten Marathonlauf schaffen, und er wird diese Aufgabe mit Bravour schaffen.
Um 8 Uhr versammeln sich 8 Läufer im Hof an der Startlinie. Ann-Sophie macht noch das obligatorische Startfoto und schickt uns dann auf die Strecke. Das Wetter ist heute ideal. Bei wechselnder Bewölkung soll es heute bis 23 Grad warm werden. Die Hitze soll dann erst zur Wochenmitte auch zu uns kommen.
Da ich heute hier bereits zum 10. Mal am Start bin, kenne ich die Strecke bestens. Durch eine Unterführung laufen wir an der Volksbank Arena vorbei und müssen dann zur Irmgardiskapelle einen steilen Anstieg bewältigen. Danach geht es am alten Wasserhebewerk und Klettergarten vorbei in den Wald. Hier führt die Strecke kreuz und quer, ist aber durch Pedros frische Markierungen immer eindeutig zu erkennen. Das Streckenprofil ist etwas wellig, aber damit muss man bei einem Höhenmarathon doch auch rechnen. Als wir den Wald verlassen laufen wir auf wechselndem Untergrund parallel zur Autobahn weiter. Nach einer scharfen Kurve erhebt sich vor uns ein kurzer aber heftiger Anstieg. Oben angekommen laufen wir wieder Richtung Hindenburgstraße zurück und haben damit dann die erste Runde geschafft. Diese wird für jeden Läufer mit einem Strich in einer Liste vermerkt. Danach hat man die Wahl bei der Verpflegung. Bei dieser Auswahl kann man schnell Zeit verlieren, aber das ist hier auch nicht ganz so wichtig. Nach meinen letzten Teilnahmen in Gelsenkirchen und Duisburg genieße ich jetzt die entspannte Stimmung unter Gleichgesinnten. Hier stehen bei den meisten Teilnehmern nicht Platzierungen und Zeiten im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis und der Austausch über unser Hobby.
Trotzdem zieht sich das Teilnehmerfeld doch langsam auseinander. Aber man begegnet sich ja auf den Pendelstrecken immer wieder und keiner läuft ohne einen aufmunternden Gruß vorbei. Ich wundere mich doch ein wenig, dass ich plötzlich sogar in Führung liege. Doch bald schließt Christopher zu mir auf. Er ist die erste Runde mit seiner Tochter Ann-Sophie gelaufen und musste sich deshalb etwas zurückhalten. Er hat nun insgesamt 14 Marathonläufe geschafft, davon 11 bei Claudia. In Runde 3 setzt er sich dann doch nach vorne ab. Auf der Pendelstrecke kann ich die Abstände zu meinen Mitläufern immer ganz gut abschätzen. Helmut hat nun Mut bekommen und arbeitet sich immer näher heran. In der 5 Runde ist es dann soweit und er zieht auch an mir vorbei. Jetzt gilt es für mich den dritten Platz zu verteidigen, doch auch Peter rückt immer näher. So vergehen die Runden doch ziemlich schnell und schon bald wird auch für mich die letzte Runde eingeläutet. Erleichtert stelle ich fest, dass Peter nicht mehr auf der Zielgeraden attackieren will. Jetzt brauche ich nur noch 2 km bis zum Wendepunkt zu laufen und dann geht es direkt ins Ziel. Dies erreiche ich nach 5:25:06 und belege damit Platz 3 bei den Männern. Jetzt wird noch das schöne Wetter ausgenutzt und wir machen es uns in der Sonne bequem. Bald kommt auch Claudia mit Peer ins Ziel. Damit hat sie den Sieg in der Frauenwertung mal wieder geschafft. Besonders glücklich ist sie aber, dass ihre Probleme im Schienenbeinbereich verschwunden sind. So kann sie der Teilnahme am Samstag beim Thüringer Ultra zuversichtlich entgegen sehen. Bei alkoholfreiem Bier erzählen wir von unseren Erlebnissen auf der Strecke und von den Planungen für das Restjahr.
Bald nimmt Claudia die Siegerehrung vor und übereicht jedem die Urkunde und als Geschenk ein Duschgel. Auch Ann-Sophie wird als 11jährige für ihre ersten 12 km mit einer Urkunde belohnt. Noch nie ist sie bisher so weit gelaufen. Helmut erhält für seinen ersten Marathonlauf als Anerkennung einen schönen Rucksack. Auch ich werde noch für meine zehnte Teilnahme mit einer chicen Laufweste belohnt. Da bin ich doch ganz gerührt über diese nette Geste.
Hier in Süchteln ist jetzt bis zum 08.08. Sommerpause und Claudia nutzt diese um mit ihrer Familie in den verdienten Urlaub zu fahren. Zum Glück steht die Serienplanung aber schon bis zum Jahresende fest. Dann wird es am 12.12. bereits die 70. Veranstaltung geben. Wer noch einen Termin frei hat, sollte unbedingt an den Süchtelner Höhenmarathon denken.
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