Christen brauchen Pegida nicht- Impressionen zu den Recklinghäuser Weihnachtsgottesdiensten!

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Christen brauchen Pegida nicht- Impressionen zu den Recklinghäuser Weihnachtsgottesdiensten!

von: Dr. Dr. Joachim Seeger, RE-Nord

Es ist immer wieder eine schöne und wichtige Geste, wenn unsere muslimischen Mitbürger uns Christen Glückwünsche und Grüße zum bevorstehenden Weihnachtsfest übermitteln. Das ist ein besonderes Zeichen der Solidarität, Toleranz, des Mitgefühls, der Mitfreude, Verbundenheit, schließlich einer gelungenen Integration. Pfarrer em. Bücker betonte im Gottesdienst am Heiligabend, dass die rege Teilnahme an diesem Gottesdienst durchaus ein überzeugender Ausdruck der „abendländischen Kultur“ sei und „Pegida“ überflüssig mache. Ich stimme den Worten zu, denn Pegida schürt Ängste, die völlig unangemessen sind. In Deutschland bekennen sich ca. fünf Prozent der Bevölkerung zum Islam – da wird die Angst vor einer Islamisierung unserer Gesellschaft ins Spiel gebracht? Die Mehrzahl der in Deutschland lebenden Bürger mit Migrationshintergrund ist friedlich und toleriert die christlichen Feste und Gebräuche. In diesem Zusammenhang möchte ich noch die Predigt von Propst Quante am 2. Weihnachtstag erwähnen, der den Vorwurf, von den monotheistischen Weltreligionen ginge Krieg und Unfrieden aus, entkräftete und auf die Friedensbotschaft von Christentum, Judentum und Islam verwies. Quintessenz meiner Ausführungen: Christen brauchen Pegida nicht, denn sie sollten auf Toleranz, Verständnis und Kooperation mit anderen Religionen und Kulturen setzen!
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1 Kommentar
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 28.12.2014 | 18:23  
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