Einige Entscheidungen der Recklinghäuser Verwaltung sind nicht nachvollziehbar!

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Einige Entscheidungen der Recklinghäuser Verwaltung sind nicht nachvollziehbar!


von: Dr. Dr. Joachim Seeger, RE-Nord


Der Leserbrief von Rudi Funk hat bei mir großes Unbehagen über das Verhalten der Recklinghäuser Verwaltung ausgelöst. Auf der einen Seite werden unangemessene Forderungen gegenüber dem Verwalter des katholischen Friedhofs auf der Hillerheide erhoben, obwohl Herr Funk mit großem Engagement versucht, den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden. Ein Sarg- und Kranzwagen und mehrere Geräte müssen nun einmal in einer Garage sicher untergebracht werden; hier handelt es sich um eine praktische Notwendigkeit, die nicht durch bürokratische Auflagen unnötig beeinträchtigt werden sollte. Als Außenstehender könnte man den Eindruck gewinnen, dass Herr Funk durch die Recklinghäuser Verwaltung in besonderer Weise schikaniert wird, obwohl er die gesetzlichen Vorgaben übererfüllt hat. Was sagt denn der oberste Dienstherr der Verwaltung, Bürgermeister Tesche, zu dem Vorfall? Auf der anderen Seite gibt es die gewisse „Machbarkeits-studie“ zur Errichtung eines neuen Hotels im Stadtgarten. Wozu braucht Recklinghausen noch ein weiteres Hotel? Die Kapazitäten der bereits bestehen Hotels sind bereits jetzt nicht ausgelastet. Wenn ich bisher auswärtigen Besuch in Recklinghausen empfing, ließ sich immer sehr schnell ein Hotelzimmer finden. Ich denke, dass der Gedanke an ein weiteres Hotel in Recklinghausen überflüssig ist. Ein solches Hotel dann noch im Stadtgarten zu errichten, ist geradezu grotesk. Warum will man diesen „Schlupfwinkel“ in Recklinghausen dezimieren und schmälern? Es gibt kein Echo von Seiten der Grünen, die doch sonst bei jeder kleinen Veränderung des Baumbestandes auf die Barrikaden gehen. Sind die Grünen die neuen „Abnicker“ im Rat der Stadt Recklinghausen geworden? Wie Herr Funk herausstellt, werden für den Bau eines neuen Hotels gut und gerne mehr als 1000 m² benötigt. Viele Bäume müssen für ein solch absurdes Vorhaben gefällt werden. Die Verwaltung hüllt sich in Schweigen und die Grünen zeigen keinerlei Reaktion. Auffällig ist weiter, dass hier offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird- der katholische Friedhof auf der Hillerheide besitzt einen anderen Stellenwert als das „Luxushotel“ im Stadtgarten. Die neue Baumkoordinatorin Birgit Schumann tritt am 01. Oktober ihr Amt in Recklinghausen an. Ich bin sehr gespannt, wie sie dem Bürger die nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Recklinghäuser Verwaltung erläutern wird. Ansonsten erwartet der Bürger eine Erklärung von Herrn Tesche!
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