Strategische Mahnung - Bergbaufolgen

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Rheinberg: Bergbau |

Bei unserem Gespräch am 19. April 2017 mit der Werksleitung der esco wurde u.a. über die Auswirkungen der bergbaulichen Folgen des untertägigen Steinsalz- und Steinkohleabbaus gesprochen.

Wie bekannt, wird in unterschiedlicher Intensität das bereits vorbergbauliche überschwemmungsgefährdete linksrheinische Niederrheingebiet weiter abgesenkt; sodass die Überschwemmungsrisiken für eine wirtschaftsstarke und bevölkerungsreiche Region auf Ewigkeit zugenommen haben.

Wir kritisieren und fordern die Politik auf, da einerseits das Recht auf Bergbau besteht, andererseits es (noch) keine rechtliche Veranlassung gibt, dass das bergbaubetroffene Gebiet -bekanntermaßen ein Kritisches Infrastrukturgebiet – nicht für einen besonderen Schutzcharakter verpflichtend gesorgt wurde.

Wir vom HWS haben hierzu Vorschläge der Landes- und Bundesregierung unterbreitet die darauf abzielen, weil Hochwasserschutzanlagen -auch durch Sanierungsstau - versagen können und daher wir eine Gerinneentlastung innerhalb eines integrierten länderübergreifenden Projekts, empfehlen.
Siehe auch unter >Unsere Strategie unter wissenschaftlicher Blickrichtung

Es reicht daher für die betroffene Region nicht aus, wenn wasserwirtschaftliche Belange zur Grundwasserabsenkung und die schadlose Ableitung von Oberflächenwasser durch das s.g. LINEG-Gesetz geregelt ist.

Wenn der niederrheinische Wirtschafts- und Siedlungsraum infolge von Bergsenkungen auf ewig durch Starkregen und Rheinhochwässer durch extreme Überstauhöhen wie keine andere Region in Deutschland bis hin zum Totalschaden bedroht ist, dann ist die Landesregierung zur Vorsorge und Schadensverhinderung geradezu verpflichtet.

Bislang wird das Risiko als persönlich duldsam abgetan.

Sprecher der HochWasserSchutz-Initiative und Infrastrukturschutz am Niederrhein (HWS)
H.-Peter Feldmann
Zur Wassermühle 45 - 46509 Xanten
02801-6584 – hp-feldmann@t-online.de - www.nr-feldmann.de
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