Gabriele Grollmann will Bürgermeisterin in Schwelm werden

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Gabriele Grollmann, Bürgermeisterkandidatin "in spe"
 
Stehen "wie ein Mann" hinter ihrer Wunschkandidatin: Oliver Flüshöh, Marcel Gießwein, Jürgen Kranz und Philipp J. Beckmann.

Mit dem Votum der Mitglieder von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, den Wählergemeinschaften SWG und BfS sowie der FDP will sich Gabriele Grollmann am kommenden Montag zur Bürgermeisterkandidatin aufstellen lassen.

Zum ersten Mal hatten Ende letzten Jahres zunächst drei Parteien (die FDP schloss sich wenig später an) den Schulterschluss gewagt, per öffentlicher Stellenausschreibung eine/n gemeinsame/n Kanidat/in für das Amt zu suchen.
„Und genau diese Stellenanzeige habe ich in einer Zeitung beim Bäcker gefunden“, erinnert sich die in Bottrop geborene, 55-jährige Gabriele Grollmann mit einem Schmunzeln.
„Ich war beeindruckt von der Idee, dass vier Partein zum Wohl einer Gemeinde sich gemeinsam auf einen Weg begehen“, beschreibt die parteilose Diplom-Verwaltungswirtin ihre Motivation, sich auf die Stelle zu bewerben.
Sie selbst ist seit 1983 in der Kommunalverwaltung tätig, seit 1999 in Leitungs- und Führungsverantwortung.

Führungserfahrung

Von Gladbeck aus wechselte sie vor einem Jahr zur Stadtverwaltung Münster, wo sie die Abteilung Allgemeinde und Sonderordnungsbehörde mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet: „Dazu gehören die Durchführung des größten Volksfestes in Münster, Send, und des Weihnachtsmarktes sowie selbstverständlich alle ordnungsbehördlichen Tätigkeiten“, umreißt Gabriele Grollmann ihr Aufgabengebiet. Zudem ist sie Vorsitzende und Sprecherin des Arbeitskreises Stadionsicherheit beim SC Preußen Münster und leitet den operativen Arbeitskreis nJugendschutzhilfe Münster.
„Das ist ein Gebiet, das ich mit Leidenschaft verfolge“, sagt die Kandidatin in spe: Die Bekämpfung von Sucht bei Jugendlichen im öffentlichen Raum.

Mit Herzblut dabei


Schwelm ist der begeisterten Sozia von Ausflügen mit dem Motorrad kein unbekannter Ort, „wir haben hier während eines Ausflugs auch schon Kaffee getrunken.
Nach einigen intensiven Gesprächen während des Auswahlverfahrens stellte sich heraus, dass sie ihre Stärken für das Gemeinwohl der Stadt einbringen kann:
„Es ist eine großartige Option, für alle Menschen da sein zu dürfen, zu moderieren und unterschiedliche Interessen zusammenführen zu können, ohne einer Partei verpflichtet zu sein“, sieht sie eine Möglichkeit, die „Sprachlosigkeit“ auf der politischen Bühne konstruktiv und durch teamorientierte Leitung und Moderation zu überwinden.
„Nicht das Parteibuch sollte den Ausschlag für die Auswahl geben, sondern die fachliche Qualifikation, Verwaltungserfahrung, Führungskompetenz und eine Persönlichkeit, die in der Lage ist, Prozesse transparent, konsequent sowie zielführend zu steuern und die dabei die Menschen in der Stadt frühzeitig mitnimmt“, erläuterte CDU-Fraktionschef Oliver Flüshöh, das einstimmige Votum der Vorstände und Fraktionen für Gabriele Grollmann.

32 Kandidaten

32 Bewerbungen hatte es gegeben, „Gabriele Grollmann ist für uns die Kandidatin, die eine positive Zukunftsgestaltung der Stadt der Nachbarschaften garantiert“, so Marcel Gießwein (Bündnis 90/Die Grünen).
Dass die mutmaßliche Kandidatin im Fall einer Wahl ihren Lebensmittelpunkt nach Schwelm verlegen wird, steht für die 55-Jährige außer Frage: „Als erste Bürgerin gehört man zu dem Menschen und dem Leben in der Stadt“, unterstreicht sie.
Den bevorstehenden Wahlkampf wird sie mit Unterstützung der vier Parteien und in ihrer Freizeit bestreiten: „Das wird vorrangig an den Wochenenden und an Urlaubstagen geschehen, und das werde ich mit viel Herzblut angehen“, ist Gabriele Grollmann höchst motiviert, das Ziel zu erreichen.
Zu inhaltlichen „Baustellen“ in Schwelm mochte sie sich verständlicherweise noch nicht äußern, schließlich fehlt noch die Zustimmung der Mitgliederversammlungen am kommenden Montag - doch die scheint gewiss.
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