Geplant: Ein guter Aussichtsturm für Sonsbeck

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Interessiert hörten die Sonsbecker den beiden Vorträgen von Dipl.-Ing. Architekt Johannes-Ulrich Blecke und Prof. Dr.-Ing. Michael Maas im Kastell zu.
Sonsbeck: Kastell | Im Sonsbecker Kastell gab es ein Workshop für einen neuen Aussichtsturm.

Der Aussichtsturm oder auch die Aussichtstürme in Sonsbeck sind eine gern besuchte Landmark. Von den 1981 fünf gebauten Türmen steht nur noch einer und der hält die Tradition der Aussichtstürme, die seit 1910 besteht, aufrecht.
Aber der letzte der Aussichtstürme ist seit ein paar Jahren gesperrt auf Grund von Stabilitätsmängeln. Daher muss jetzt ein neuer Turm für Sonsbeck her und seit Oktober 2016 läuft schon die Planung mit verschiedenen Workshops mit Bürgerbeteiligung. Der Ort für den neuen Sonsbecker Aussichtsturm soll der alte sein und mit ebenso gleicher Höhe von 26 Metern und damit genau 199 Meter über Normal Null.
Nun wurde im letzten Workshop im Kastell schon mal eine grobe Kalkulation präsentiert von 697.500 Euro. Diese Summe soll aber mit 40 zu 60 gefördert werden, rein Brutto versteht sich.
Wenn man jetzt meint 'Ja, so ein Turm ist doch schnell gebaut, da ist doch nichts bei', der irrt sich. Aussichtstürme fangen bei einem Preis von ca. 130.000 Euro an und sind eher nützlich als schön. Auf der Kostenskala gibt es nach oben fast keine Grenzen und können mehrere Millionen kosten. Und beim Aussehen ersteckt es sich von schlicht bis futuristisch. Aber der wichtigste Aspekt ist das Material: Holz, Stahl oder beides.
"Der neue Aussichtsturm soll mehrere Jahrzehnte Sonsbeck erhalten bleiben", erklärt Bürgermeister Heiko Schmidt, "und nicht nach ein paar wenigen Jahren aufwändig wieder Instand gehalten werden."
Wie man schöne, haltbare Türme baut und auch welches Material am Sinnvollsten ist, dazu konnten Dipl.-Ing. Architekt Johannes-Ulrich Blecke, aus Warstein, und Herr Prof. Dr.-Ing. Michael Maas, von der Hochschule Bochum, verschiedene Konstruktions- und Bauweisen und Materialien von Türmen darstellen.
Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Bürgerschaft, den Vereinen, der Politik und der Verwaltung wurden weitere Rahmendaten zum geplanten Aussichtsturm erarbeiten. Hierbei wurde viel diskutiert, hinterfragt und schließlich auch zu einem Konsenz gebracht, der mit in den Förderantrag fließt, der noch gestellt werden muss.
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