2017 eine Senioren- oder Pflege-WG gründen: Tipps vom Internetportal

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Die Bewohner einer Senioren-WG sollten vorher prüfen, ob sie gut miteinander auskommen können. (Foto: Fotolia)

Immer mehr Senioren verbringen ihren Lebensabend in speziellen Wohngemeinschaften für ältere oder pflegebedürftige Menschen. Auf welche Fallstricke Senioren bei der Gründung einer solchen WG achten sollten, erläutert das Senioren-Internetportal WohnPortal Plus.

Die ältere Generation setzt sich heutzutage wesentlich bewusster mit der Frage auseinander, wie sie bis ins hohe Alter aktiv am Leben teilhaben können, als es vor Jahren noch der Fall war. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die Senioren trotz körperlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben führen können – und was für eine Wohnform sich dafür anbietet.

Den „klassischen Weg“, also so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen und dann in ein Alters- oder Pflegeheim, empfinden immer mehr Senioren so, als würden sie am Lebensabend auf ein Abstellgleis gestellt werden. Bei der Gründung von Wohngemeinschaften gibt es aber einiges zu beachten.

1. Unterschiede zwischen Senioren- und Pflege-WG
Pflege-WGs oder ambulant betreute Wohngemeinschaften werden von einem Träger gegründet und betrieben. "Die Anforderungen sind hier so hoch, dass ich Privatpersonen von einer Gründung abraten würde", so Karsten Bradtke, Gründer des WohnPortal Plus. Senioren-WGs hingegen können praktisch von jedem gegründet werden.

2. Beratung vor der Gründung einer Senioren Wohngemeinschaft in Anspruch nehmen
Viele Länder und Kommunen bieten spezielle Beratungsangebote für Menschen über 50 und Senioren an, um diesen bei der Gründung einer Wohngemeinschaft zu helfen.

3. Wichtige Details bei der WG-Planung: Barrierefreiheit, Infrastruktur und interne Regelungen
Wie auch bei den Studenten-WGs steht und fällt das Glück in der Wohngemeinschaft damit, wie gut die Senioren miteinander auskommen. „Es empfiehlt sich also, vor Einzug ein genaues Auge auf die potenziellen Mitbewohner zu werfen", so Bradtke. Im Gegensatz zu den Studenten-WGs kommt auch der Barrierefreiheit eine große Bedeutung zu. Zudem sollte die Immobilie so gelegen sein, dass die Bewohner ihren Alltag alleine organisieren können, Supermärkte und Ärzte sollten etwa auch ohne eigenes Auto erreichbar sein.
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