Neue Selbsthilfegruppe im Kreis: Hochsensibilität

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Auf Initiative einer Betroffenen ist eine neue Selbsthilfegruppe „Hochsensibilität“ im Gesundheitshaus Unna in Planung. Denn der Austausch mit Gleichgesinnten in einer von Akzeptanz und auf Wertschätzung basierenden Atmosphäre bietet Halt und Unterstützung im Lebensalltag.


Wen Eindrücke überfordern, weil die persönliche Belastungsgrenze auf Dauer durch Intensität oder Menge überschritten wird und Unwohlsein auslöst, der könnte zu dem Kreis der „Highly Sensitive Persons“, der hochsensiblen Person, gehören. Dieses Phänomen ist zwar wissenschaftlich erforscht, in der Gesellschaft aber bei weitem noch nicht so bekannt, denn Hochsensibilität ist keine Krankheit, sie kann aber durchaus Auswirkungen auf die gesundheitliche Befindlichkeit haben.

Viele Menschen wissen oft nicht, dass sie zu diesem Personenkreis zählen. Die Ursache dieser persönlich empfundenen Überforderung liegt darin begründet, dass die Eindrücke vom Gehirn nicht so gefiltert und dosiert weitergeleitet werden, wie dies bei anderen Menschen der Fall ist. Bei hochsensiblen Personen ist das Nervennetz viel grobmaschiger und so kann es zu einer Reizüberflutung und damit zur schnelleren Erschöpfung kommen.

Interessierte können sich bei der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35 melden. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 02303/272829, margret.voss@kreis-unna.de.

Alle Informationen werden vertraulich behandelt. PK | PKU
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