26. Kamen Open: 66 Mannschaften aus drei Nationen

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Der CVJM Kamen siegt bei den Herren – hinten: Marco Seiter, Daniel Marquardt, Patrick Urbschat, Oliver Wojcik – vorne: Tobias Wüster, Matthias Vollmer. (Foto: privat)

Die 26. Kamen Open wurden ihrem Ruf als größtes deutsches Indiaca-Turnier wieder einmal gerecht. Diesmal reihten sich neben Mannschaften aus ganz Deutschland auch zahlreiche Gäste aus Luxemburg und Polen in das Teilnehmerfeld ein. Bürgermeister Hermann Hupe lobte bei der Eröffnung das Engagement des CVJM Kamen und begrüßte die Mannschaften in der „Sportstadt Kamen“.

Stolz, aber auch geschafft zogen die Verantwortlichen des CVJM Kamen am Ende des Turniers ein positives Fazit. „Wir hatten neben der wochenlangen Vorbereitung zwei sehr intensive Tage, an denen wir den teilnehmenden Mannschaften wieder ein nahezu perfekt organisiertes Turnier geboten haben“ sagte der erste Vorsitzende Dirk Marquardt in einer ersten Bilanz.

Engagement der Vereinsmitglieder


Er hob dabei das Engagement der Vereinsmitglieder hervor. Fast alle CVJMer hätten über das gesamte Wochenende einen unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz gezeigt. Vom eingespielten Orga-Team bis hin zu den jüngsten Aktiven waren viele fleißige Helfer erfolgreich bemüht, wie in den Vorjahren als gute Gastgeber zu glänzen. Die Teilnehmer lobten am Ende neben der Turnierorganisation vor allem das Rahmenprogramm mit dem Buffet am Samstagabend und der anschließenden Fete, die wieder von den vereinseigenen DJs „De Olewa & k1w1“ gestaltet wurde.

Sportlich wurde das Turnier in diesem Jahr durch die Teilnahme fast aller Nationalkader aufgewertet. Diese nutzten das Turnier als letzte Vorbereitung für die Weltmeisterschaft, die Anfang August in Rozogi/Polen stattfinden. Folgerichtig machten die A- und B-Mannschaften der Damen- und der Mixed-Nationalmannschaften die jeweiligen Titel unter sich aus.

Tradition der "Kamen Open"


In der AK 40+ siegten ebenfalls die Damen- und die Mixedteams des DTB. Bei den Herren ging der Sieg an das Team des Gastgebers, bei dem die Ergänzungsspieler einen hervorragenden Eindruck hinterließen. Indiaca Moraq konnte gleich drei Titel mit nach Hause nehmen. Neben dem mit acht Mannschaften stark besetzten Schülerturnier 11-14 siegten die polnischen Gäste auch bei der weibl. Jugend und im Mixed 15-18.

Viele heimische Vereine richten inzwischen Veranstaltungen aus, die sich „Kamen Open“ nennen. Eingeführt hat diesen Begriff vor nahezu genau 25 Jahren bei der ersten Auflage im Jahr 1992 der CVJM Kamen. Der Verein schreibt dazu auf seiner Homepage: „Die Idee, das Turnier als Brücke zwischen den Verbänden (CVJM und DTB) zu nutzen, führte zur Namensgebung: „Kamen Open" – ein offenes Turnier, unabhängig von der Verbandszugehörigkeit, gespielt nach den kurz zuvor beschlossenen verbandsübergreifenden Regeln. Und ein wenig hatten wir natürlich auch die Hoffnung, in Anspielung auf große Turniere im Tennis oder Golf ein großes und bedeutendes Indiaca-Turnier zu etablieren.“ Dass dieses Ziel erreicht wurde, hat der Verein auch bei der 26. Auflage wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
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