Blau-Weiß Langenberg feiert 50. Geburtstag - Rücklick auf eine bewegende Vereinsgeschichte mit Hochs und Tiefs

Anzeige
Das war die erste Mannschaft von Blau-Weiß Langenberg im Jahr 1963: (hinten, von links) Dietmar Lüntz, Willi Scheppers, Gerd Kemp, Friedhelm Mysliwitz, Heinz David, Franz Mysliwitz; (vorne von links) Wilfried Stumpe, Heinz Ostermann, Horst Haupt, Paul Mysliwitz und Heinrich Hanowski. Foto: BW Langenberg

Im August 1963 nahm nicht nur die neu gegründete Bundesliga ihren Spielbetrieb auf. In den Spielplänen des Fußballkreises Wuppertal-Niederberg tauchte auch ein neuer Verein auf: Blau-Weiß Langenberg.

Die Anfänge vor 50 Jahren waren bescheiden. Da die Stadt Langenberg keinen eigenen Sportplatz besaß, war der neue Verein gezwungen, seine Heimspiele auf einem privaten Dönberger Sportplatz auszutragen. Für Trainingszwecke wurde mit finanzieller Hilfe der Stadt die „Spielwiese Eickeshagen“ hergerichtet. Nach der Fertigstellung des Sportplatzes Nizzatal mussten einige Jahre noch teilweise lange Wege bis zu den Umkleideräumen in den Turnhallen Donnerstraße, Wiemhof oder Frohnstraße zurückgelegt werden. Erst nach Inbetriebnahme der Halle Nizzatal war auch dieses Problem beseitigt. Im Herbst 1971 wurde die Anlage Nizzatal um eine moderne und leistungsfähige Flutlichtanlage erweitert.

Der erste große sportliche Erfolg stellte sich in der Saison 69/70 mit dem Aufstieg in die erste Kreisklasse ein. Werner Hanhardt hatte als Spielertrainer mit seinen Jungs diesen Erfolg ermöglicht. Nach dem Abstieg schaffte Karl Dumpich als Spielertrainer 1976 mit einigen Neuen den sofortigen Wiederaufstieg in die vertraute Umgebung. In den Folgejahren ging es mit verschiedenen Trainern, unter anderem dem damaligen Bundesligaspieler von Rot-Weiß Essen Harry de Vlugt, Kalla Conze, Bernd Becker, Jürgen Lucas, Aki Günther, Bernd Banning, Thomas Knackert, Andreas Schmahl und Thomas Jäger mehrmals auf und ab.

Einen hohen Stellenwert hatte seit jeher der Jugendarbeit. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte war die Fertigstellung des Jugend- und Vereinsheims im Jahr 1994. Dort haben Kinder und Jugendliche neben dem Elternhaus bis heute einen weiteren heimischen Ort für eine positive Persönlichkeitsentwicklung.
Die 50-jährige Vereinsgeschichte ist mit vielen Namen verknüpft, die in vorderster Front als erste Vorsitzende oder Vorstandsmitglieder das Vereinsschiff auf Kurs hielten: Adolf Kluge folgten Egon Leiendecker, Emil Heyduck, Jochen Dewald, Frank Drinhaus, Siegfried Köhler, Thomas Jäger, Achim Rietmann und zwischendurch zweimal, insgesamt 24 Jahre, der Ehrenvorsitzende Heinrich Hanowski.

Programm:

- Den 50. Geburtstag begeht Blau-Weiß Langenberg am Samstag, 15. Juni, auf der Anlage Nizzatal
- 14 Uhr: Spiel der ersten Mannschaft gegen den Langenberger Spielverein
- 16 Uhr: Spiel der Alten Herren gegen eine Stadtauswahl
- 17 Uhr: Platzkonzert des ersten Fanfarencorps Neviges
- 20 Uhr: Blau-Weißer Abend mit Musik und Showkünstlern
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.