Fünf neue Sicherheitspartner

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Für den Kreis gibt es fünf neue ehrenamtliche Seniorensicherheitspartner.
Eine Schulung zum Thema „Seniorensicherheit“ fand im Kreis Mettmann statt, die von der Kreispolizei in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen durchgeführt wurde, um neue Seniorenberater für ASS! zu finden. Das Aktionsbündnis Seniorensicherheit „ASS!“ ist inzwischen ein fester Bestandteil der verkehrs- und kriminalpolizeilichen Präventionsarbeit im Kreis. Insgesamt konnten nun fünf neue Sicherheitspartner geschult werden: Helli-Brigitte Kuklick, Renate Sartory und Renate Söffing aus Ratingen sowie Siegbert Lüdtke und Anneliese Brembeck aus Velbert.
In einer persönlichen Begrüßung bedankte sich Polizeihauptkommissarin Saskia Pletsch, stellvertretende Leiterin der Dienststelle

Verkehrsunfallprävention/Opferschutz, für das bürgerschaftliche Engagement der neuen ASS!e. Die Senioren erlebten danach eine abwechslungsreiche Schulung zu allen drei Modulen des Aktionsbündnisses: 1. Schutz vor Trickdiebstahl und Trickbetrug. 2. Schutz vor Einbruchdiebstahl. 3. Sichere Teilnahme am Straßenverkehr als Fußgänger, Radfahrer und/oder Kraftfahrer.

Kriminalhauptkommissar Rainer Herbrand von der Kriminalprävention/Opferschutz machte in seinem Vortrag deutlich, dass der beste Schutz vor Trickdieben und Trickbetrügern der Grundsatz ist: „Ich lasse keinen Fremden in meine Wohnung beziehungsweise in mein Haus!“. Technische und mechanische Einrichtungen, wie zum Beispiel Sprechanlagen und Türketten, ermöglichen einen nur mittelbaren Kontakt zu Besuchern und schützen so vor ungebetenen Gästen.
Polizeihauptkommissar Jörg Marsall (Verkehrsunfallprävention/Opferschutz) moderierte die Gesamtveranstaltung und informierte innerhalb der Schulungsmaßnahme zugleich über Möglichkeiten der „Sicheren Teilnahme am Straßenverkehr“. Hierbei wurde den zukünftigen „ASS!en“ deutlich gemacht, dass es nicht darum geht, älteren Mitbürgern die Mobilität zu nehmen. Vielmehr sollen zur Benutzung eines eigenen Fahrzeuges auch andere Alternativen zur Teilnahme am Straßenverkehr aufgezeigt und angeboten werden.
Walter Klomp, ein erfahrener Sicherheitsberater aus Monheim am Rhein, berichtete über seine Erfahrungen als „ASS!“ und munterte die „Neuen“ auf, ihr neu erworbenes Wissen und eigene Ideen auch an polizeilich begleiteten Informationsständen möglichst vielen Senioren auch immer wieder in aller Öffentlichkeit anzubieten.
Zum Ende der Schulung erhielt jeder Teilnehmer eine Schulungsmappe mit Informationen zur neuen Tätigkeit.
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