Mehr Zeit, um mit den Frauen zu reisen

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In gemütlichen Sesseln verfolgten Wehrleiter Wolfgang Kreggenwinkel (rechts) und sein Stellvertreter Eckhard Daldrup die zahlreichen Ehrungen zum Abschied vom aktiven Dienst der Feuerwehr, der durch den Musikzug umrahmt wurde. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Feuerwehr Velbert | Für Wolfgang Kreggenwinkel und Eckhard Daldrup steht der Ruhestand unmittelbar bevor. Der Leiter der Feuerwehr Velbert und sein Stellvertreter waren schon ein wenig überrascht, als sie mit Krankenwagen von zu Hause abgeholt wurden und mit Tragestühlen in die Wache geschafft wurden.
Dort hatte sich nicht nur der Musikzug der Feuerwehr Velbert aufgebaut, sondern auch zahlreiche Persönlichkeiten aus dem Feuerwehrbereich und der Politik kamen, um sie aus dem aktiven Dienst zu verabschieden. Beide vollenden Ende des Monats das 60. Lebensjahr.
Die Nachfolger Markus Lenatz und Tobias Flentje-Meier überraschten die künftigen Mitglieder der Ehrenabteilung mit einer gelungenen Feier. Anhand vieler alter Fotos erinnerten sie an die Einsätze und Anekdoten des langen Feuerwehrlebens der beiden.

Seit 1997 Wehrleiter der Velberter Feuerwehr

Wolfgang Kreggenwinkel, gelernter Elektromechaniker, trat 1978 der Feuerwehr Velbert bei, nachdem er einen Lehrgang für Hauptamtliche absolviert hatte. Im Jahr 1997 erbte er von Wolfgang Menne das Amt des Wehrleiters. Neben einer Explosion mit sechs Toten in einer Schleiferei im Jahr 1979 ging ihm auch 1982 der Brand des Kinderheims Haus Maria Frieden in Langenberg besonders nahe, als dort ein Mädchen praktisch unter seinen Händen verstarb.
Eckhard Daldrup kam im Jahr 1973 zur Freiwilligen Feuerwehr Neviges, die seinerzeit in der heute denkmalgeschützen Wache Im Koven untergebracht war und unter anderem mit einem Opel-Blitz aus der Vorkriegszeit ausrückte. Im Jahr 1995 wurde er zum Einsatzbereichsleiter in Neviges ernannt, 2007 zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Velbert – trotz der großen Verantwortung ein Ehrenamt.
Weil sie in den vergangenen Jahren so oft mit den roten Autos unterwegs waren, schenkten ihnen die Kameraden jetzt Reisegutscheine. „Nun können sie mehr Zeit mit ihren Frauen verbringen, da bietet sich eine Reise doch an“, wie Kreisbrandmeister Marcus Jagienak bemerkte.
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