Willkommens-Café mit Schülern aus aller Welt an der RSK

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Velbert: Realschule Kastanienallee | Insgesamt 50 neu zugewanderte Schüler besuchen mittlerweile die Realschule Kastanienallee. 37 davon gehen in die Internationale Klasse (IK), die restlichen 13 Zugewanderten sind ehemalige Schüler der IK, welche aber inzwischen in ihren Regelklassen beschult werden.

Bei einem Willkommens- und Dankes-Café in der Aula der Schule kamen nun Schüler verschiedener Jahrgangsstufen zusammen. "Mit Anfang der Flüchtlingswelle vor circa zwei Jahren war die Medienpräsenz und das Interesse Flüchtlingen zu helfen in aller Munde", so Schulsozialarbeiter Lars Jonetat. "Mittlerweile ist dies ruhiger geworden. Trotzdem haben wir noch viele Helfer - Eltern, Schüler, Kollegen sowie Ehrenamtler - die uns mit verschiedenen Tätigkeiten unterstützen, um die Flüchtlinge zu integrieren und zu fördern. Diese haben wir gemeinsam mit den Schülern aus elf verschiedenen Ländern zu unserem Café eingeladen." Ein reger Austausch in netter Atmosphäre solle den Zusammenhalt und das Miteinander festigen.

Die Schüler der Internationalen Klasse werden täglich zwei Stunden in Deutsch unterrichtet und gehen dann in ihre Regelklasse, um mit Gleichaltrigen am Unterricht teilzunehmen. "Um besonders in den ersten Wochen Ängste abzubauen, die verständlicherweise bei den Schülern der IK in der Anfangsphase vorhanden sind, bedarf es pädagogischen Geschicks", so Olaf Korte, Rektor der RSK. "Ich danke Herrn Huth und Frau Kaiser, dass sie sich dieser Aufgabe gestellt haben. Gemeinsam mit der Schülerschaft, der Elternschaft, der Lehrerschaft und auch der Schulsozialarbeit leisten sie eine hervorragende Arbeit!"

Trotzdem komme es aufgrund sprachlicher Defizite auch oft zu Missverständnissen. Vorgesehen ist für die Zugewanderten eine zweijährige Sprachförderung. Diese Zeitspanne reiche aber in der Regel nicht, um den Jungen und Mädchen den Anschluss an den Regelunterricht zu ermöglichen. Mit Hilfe von außerschulischen Partnern wie dem SKFM, der Kompetenzagentur und dem Berufskolleg Bleibergquelle wird auf ehrenamtlicher Ebene versucht, hier einen Ausgleich zu schaffen.
"Und trotz aller Schwierigkeiten, sind auch Erfolge zu verzeichnen", sagt Korte. "So konnten wir im vergangenen Jahr Schüler der IK mit qualifizierten Abschlüssen nach der 10. Klasse entlassen."
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