Schulterschluss zwischen SPD Velbert und IG Metall

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Velbert. „Ist der Tag der Arbeit noch modern?“ Dieser Frage stellte sich der SPD-Ortsverein Velbert auf seiner letzten Mitgliederversammlung in den Räumlichkeiten der Velberter IG Metall. Passend dazu begrüßte Ortsvereinsvorsitzender Volker Münchow den ersten Bevollmächtigten der IG Metall Velbert, Michele Dattaro. In einem einleitenden Statement unterstrich Michele Dattaro den hohen Wert der organisierten Arbeitnehmerschaft für die Gesellschaft. „Wenn wir die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken, stärken wir das gesellschaftliche Fundament insgesamt“, so Dattaro.

Dem stimmten auch die Vertreter der SPD Velbert zu. Einigkeit zwischen den anwesenden Genossinnen und Genossen und der IG-Metall herrschte vor allem im Kampf gegen Lohndumping. „Ein zunehmender Gehaltskampf zu Lasten der Arbeitnehmer ist nicht hinnehmbar“, waren sich Münchow und Dattaro einig.

Außerdem zeigten sie sich über die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse besorgt. „Diesem arbeitnehmerunfreundlichen Verlauf muss dringend Einhalt geboten werden“, zeigte sich der Gewerkschafter Dattaro kämpferisch. Weiter warb Münchow, um eine engere Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaft und Ortsverein. „Die SPD ist traditionell die Partei, die im Schulterschluss mit den Gewerkschaften, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertritt. Deshalb ist mir eine enge Zusammenarbeit mit der IG-Metall wichtig“, so Münchow. Am Ende der Mitgliederversammlung sicherte der Ortsvereinsvorsitzende der IG Metall seine Unterstützung für den 1. Mai, dem Tag der Arbeit, zu.
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Michael Alfermann aus Essen-Ruhr | 30.04.2016 | 20:30  
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