Radler erklommen den Hefeler Berg

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Leon Reinhard Kaiser vom MSV Steele hat es fast geschafft: Für den Schlussspurt vor dem Ziel stand den jungen Radsportlern eine abgetrennte Bahn auf der Hefeler Straße zur Verfügung. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Hefeler Straße | Anwohner der Hefeler Straße stellten Campingstühle vor die Tür, in manchen Vorgärten wurde gegrillt und der Tisch gedeckt. Beim sechsten Velberter Bergzeitfahren wehte ein Hauch von „Tour den France“ über den Hefel.
„Macht ihr wieder ein großes Rennen?“, wurde Andreas Brembeck gefragt, als er die Veranstaltung vorbereitete. „Viele Anwohner, vor allem die älteren, erinnern sich gerne an die Zeiten, als hier bedeutende Radrennen ausgetragen wurden“, so der Organisator der Radsportfreunde (RSF) Velbert, der weiß, dass der Hefeler Berg unter Radsportlern deutschlandweit wegen seiner besonderen Herausforderung bekannt ist.
„Ursprünglich wollten wir den Schülercup wieder an der Deilbachstraße austragen, was aber wegen der Bauarbeiten an der Nordrather Straße nicht möglich war“, so Brembeck, der deshalb auf die legendäre und bewährte Rennstrecke Hefeler Berg zurückgriff. Ziel war kurz unterhalb des Moltkeplatzes, Start im Hespertal.
„Eigentlich sollte der Start bereits auf Essener Stadtgebiet sein, aber die dortige Straßenverkehrsverwaltung wollte dann gleich die ganze Planung bestimmen“, musste der Organisator feststellen. Daher wurde der Startpunkt kurzerhand an die Kläranlage Hespertal auf Velberter Gebiet verlegt. „Die Kooperation mit der Velberter Stadtverwaltung war super“, lobt der Radsportler.
Insgesamt 79 Radsportler im Alter von zehn bis 17 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen und Holland nahmen am Bergzeitfahren teil, allerdings keine Fahrer aus dem Niederbergischen. 25 Helfer der Radsportfreunde sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
In der U19 siegten Heike Hommringhausen (Aachen) und Sabrina Otterbein (Düsseldorf); in der U17: Hendrik Henseler (Bocholt) und Theresia Peveling (Düsseldorf); U15: Vincent Sarad (Unna) und Johanna Gref (Büttgen); U13: Nico Smeka (Siegburg) und Martha Wiemers (Büttgen); U11 Aria Strack (Köln) und Isabell Oepen (Büttgen).
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